Überzeugend: Der Dirigent Michael Schlüssel. Bild Janine Schranz
Überzeugend: Der Dirigent Michael Schlüssel. Bild Janine Schranz
Viel Applaus für Brunner Musiker - 1

Musik

Viel Applaus für Brunner Musiker

Die Musikgesellschaft Brunnen konzertierte gestern Abend in der Klosterkirche. Die vielseitige Klangreise in das 19. Jahrhundert begeisterte.

«Im 19. Jahrhundert vertonten zahlreiche Komponisten Stimmungen der Natur und auch Märchen », begrüsste Michael Schlüssel, Leiter der Musikgesellschaft Brunnen, die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Klosterkirche. Auf dem Programm des diesjährigen festlichen Konzertes standen Stücke von vier Komponisten aus diesem Zeitraum.

Reise nach Tschechien

Zum Auftakt spielte das Orchester «Die Moldau – Vltava», das berühmtesteWerk aus dem Zyklus «Mein Vaterland» von Bedrich Smetana. In der Reise nach Tschechien wird die Entstehung des Flusses aus zwei kleinen Quellen beschrieben.Vom Osten ging die Reise weiter in die Innerschweiz. Die bekannte «Wilhelm Tell Ouvertüre» von Gioacchino Rossini wurde durch das Orchester enorm gefühlvoll und präzise umgesetzt. Die Wucht des Sturmes auf dem See und die friedvolle Idylle waren greifbar nahe. Obwohl das Publikum gebeten wurde, erst am Schluss der Vorstellung zu applaudieren, konnte es seine Begeisterung nicht zurückhalten.

Publikum war fasziniert

Als dritter Komponist stand der Russe Nikolai Rimsky-Korsakov auf dem Programm. Das Werk «Hummelflug» ist wohl das bekannteste aus seiner Oper «Das Märchen vom Zaren Saltan». Die Solistin Andrea Arnold (Flöte) interpretierte die Hummelgeräusche und wurde vom Orchester begleitet. Nach diesem kurzen Werk führte die Reise zum Schluss nach Norwegen. Der Komponist Edvard Grieg schrieb die bekannte Peer Gynt Suite Nr. 1, welche nach dem gleichnamigen Bühnendrama von Henrik Ibsen zu den bekanntesten Orchesterstücken der romantischen Musik gehört. Die Suite ist unterteilt in vier Teile. Nach dem lebendigen Auftakt der «Morgenstimmung» spielte das Orchester den ruhigen zweiten Teil «Ases Tod». Daraufhin folgte «AnitrasTanz» und die bekannte Melodie «In der Halle des Bergkönigs». Mit einer Zugabe verabschiedete sich die Musikgesellschaft Brunnen bei dem begeisterten Publikum.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.11.2009

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schwyzkultur.ch/3rpFcZ