Gut gelungene Premiere von AkkordeoNissimo. Im zweiten Stück sorgte der Jodlerklub Alpenklänge Brunnen für den Gesang.
Gut gelungene Premiere von AkkordeoNissimo. Im zweiten Stück sorgte der Jodlerklub Alpenklänge Brunnen für den Gesang.
Ein Hörgenuss war auch diese Premiere: Wisi Betschart im Terzett mit Rita Ehrler (links) und deren Tochter Nicole. Bilder: Guido Bürgler
Ein Hörgenuss war auch diese Premiere: Wisi Betschart im Terzett mit Rita Ehrler (links) und deren Tochter Nicole. Bilder: Guido Bürgler

Musik

Zwei gelungene Premieren am Jodlerabig

Der Jodlerklub Alpenklänge Brunnen und der Gastklub Heimat aus Alchenstorf begeisterten am Samstag viele Freunde des Jodelgesangs. Das Jodlerterzett Nicole, Rita und Wisi und die Formation AkkordeoNissimo traten erstmals öffentlich auf.

Die Pflege traditioneller Naturjüüzli ist dem Jodlerklub Alpenklänge Brunnen ein grosses Anliegen. Wohl deshalb eröffnete der Klub, unter der Leitung von Rita Ehrler, seinen 65. Jodlerabig mit einem überlieferten Jüüzli. Anschliessend konnte Klubpräsident Paul Holdener in der schön geschmückten Aula rund 350 Freunde des Jodelgesangs begrüssen. Im Laufe des dreiteiligen Programms begeisterten die Alpenklänge-Jodler mit weiteren Jüüzli, aber auch mit schön vorgetragenen Jodelliedern wie «s Plange» oder «Ohni Wort».


Auch die Gäste aus dem Bernbiet erhielten viel Applaus. Der Jodlerklub Heimat aus Alchenstorf steht unter der musikalischen Leitung des berühmten Komponisten Hannes Fuhrer. Dieser stand in Brunnen selber in den Reihen und sang und juuzte kräftig mit («Gibel-Juuz», «Mi Läbesfreud» usw.). Einmal mehr ein Hörgenuss waren die Duettvorträge von Rita Ehrler und deren Tochter Nicole Hotz-Ehrler, denn bei ihnen spürt man förmlich die Freude und Lust am Singen und Juuzen. Im dritten Programmteil kam es zu einer Premiere: Klubmitglied Wisi Betschart sang und juuzte zusammen mit Rita und Nicole im Terzett, wobei sie vom Akkordeonisten Peter Achermann schön begleitet wurden. Dem Publikum gefiel das sehr, und es forderte eine Zugabe.


Instrumentale Volksmusik sorgte für Abwechslung


Ergänzend zum Jodelgesang war im Laufe des Programmes immer wieder instrumentale Volksmusik zu hören. So erfreuten die Alphornbläser-«Urgesteine» Ruedi und Röbi Imlig das Publikum mit heimeligen Melodien, und die Tanzmusik Örgeli-Virus, Sattel, gab bereits im Programm zwei rassige Stücke zum Besten. Nicht fehlen durfte natürlich ein Auftritt der klubeigenen Huusmusig. Eine sehr schöne Bereicherung des Programms war die zweite Premiere des Abends: die Formation AkkordeoNissimo. Diese wurde extra für den Jodlerabig-Auftritt aus Musikschülern der bekannten Akkordeonistin Jolanda Schmidig gegründet. Seit letztem Frühling war zünftig geübt und geprobt worden. Am Jodlerabig erfreuten nun die zehn jungen Musikantinnen und Musikanten aus den Musikschulen Brunnen, Morschach und Muotathal das Publikum in drei verschiedenen Besetzungen. Erstaunlich, wie rassig und «täktig» schon musiziert wurde.


Bote der Urschweiz / Guido Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

15.10.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/ygKZyR