Die neue Brunner Bartlifamilie strahlt wie nur etwas: Adi und Caro Müller Bühler mit den Kindern Lauraund Ben freuen sich auf eine grossartige Fasnacht 2017. Bild Josias Clavadetscher
Die neue Brunner Bartlifamilie strahlt wie nur etwas: Adi und Caro Müller Bühler mit den Kindern Lauraund Ben freuen sich auf eine grossartige Fasnacht 2017. Bild Josias Clavadetscher

Volkskultur

Adi Müller ist Brunner Bartlivater 2017

Eine Überraschung war das nicht mehr, aber eine riesige Freude: Adi und Caro Müller sitzen auf dem Bartlithron 2017.
Passender könnte es nicht sein – ihr Reisebüro Travelpoint passt perfekt ins Brunner Motto «ab idFerie».

Alle Brunner Fasnächtler sind dieses Jahr auf Reisen eingestellt. Das Generalmotto verlangt «ab i d Ferie», wobei man natürlich voraussetzt, dass dies niemand zu ernst nimmt und an der Fasnacht trotzdem hier bleibt.

Mit der Bartli-Airnach Carnevalien gestartet

Mottogetreu wurde die Hauptversammlung der Bartlileute darum im «Waldstätterhof»-Terminal der «Bartli-Air» abgehalten, mit vier adretten Stewardessen und einer weniger adretten am Empfang, dem Erstflug-Captain Daniel Montandon, einem ölverschmierten Bordmechaniker, dann weiter mit verloren gegangenen Koffern, Boarding-Aufrufen und dem üblichen Chaos an einem Airport. Zu diesem Flug nach Carnevalien setzten rund 150 Bartlileute an, die alle auf den prominentesten Gast, den Bartlivater 2017, warten mussten. Nach verschiedenen Versuchen, ihn mittels herrenlosem Gepäck zu orten, wurde er schliesslich geortet: Bartlivater 2017 ist Adi Müller, begleitet von Bartlimutter Caro und den beiden Kindern Lauraund Ben. Eine tolle Bartlifamilie, die strahlend wie unter Palmen am Südseestrand in dieses Amt eingestiegen ist. Ein allzu grosses Rätselraten war dieser Enthüllung aber nicht mehr vorausgegangen. Zu viele Geheimnisse aus dem Bartlirätsel sind schon früh aufgedeckt worden, wie das wegen der hinter den Promis herjagenden Paparazzis so üblich ist. Auf alle Fälle passt das im letzten Sommer schon festgesetzte Motto der gesamten Brunner Fasnacht hervorragend: «ab i d Ferie» ist das, was Müllers Reisebüro Travelpoint schon seit vielen Jahren erfolgreich umsetzt. Angesichts der Travelpoint-Plakatserie könnte man jetzt also auch sagen: «Bartlivater statt Muskelkater», «Fasnachtstage statt Regenklage» oder «Fasnachtswitz statt Mythenspitz». Dazu kommt, dass die Fasnacht und die Bartlifamilie mit dem Bartlivater 2017 auch wieder ein eigenes Stammlokal haben, das dem Travelpoint-Reisebüro angegliedert ist. Dort heisst es dann: «is Quai 2, statt hei».

Viele richtige Tipps

Die Angaben im Bartlirätsel waren dieses Jahr derart klar, dass 88 Tipps richtig auf Adi Müller gelautet haben. Die übrigen Miträtsler waren meist auch dieser Ansicht, haben aber im Ganzen ein übles Ablenkungsspiel vermutet und darum andereNamen notiert. Auch in Sachen Sujets wird Bartlivaters Reisebüro einiges an Material liefern. Weiter führt Adi Müller das Sekretariat der ACS-Sektion Schwyz-Uri, die Bartlimutter das Präsidium des Vespa- Clubs Brunnen. Dazu kommt das Engagement von Adi Müller im Vorstand von Kultur Brunnen und in den OKs von «Brunnen kocht» und dem «Spettacolo», beides beliebte Grossanlässe.

Sujetssitzung auf übermorgen Mittwochangesetzt

In Sachen Sujets wollte Umzugschef Carlo Arioli noch nicht gross aus der Plauderkiste informieren. Wie sich im Verlaufedes letzten Jahres aber gezeigt hat, haben Politiker, Wirtschaftskapitäne, all die Promis und viele Mitmenschen erfreulicherweise wiederum mehr als genügend Stoff geliefert, der sich zu persiflieren lohnt. Bauplätze für Wagen sind dieses Jahr nochmals genügend vorhanden, versicherte Arioli, es wird also nicht an Material und Platz fehlen. Die erste Sujet-Sitzung ist bereits auf Mittwoch, 11. Januar, 20 Uhr, im Restaurant Stauffacher angesetzt.

Eswurden drei neue Goldpins verliehen

Für ihre langjährige Mitarbeit, teils ganz hinter den Kulissen, sind RomanSteiner, Emil Moret und Res Camenzind mit dem goldenen Bartli-Pin ausgezeichnet worden. Nach diesem Flug ins Fasnachtsland und den erläuterten Sicherheitsbestimmungen gehörte der Abend dann dem «Carnival». Die Show-Orchester traten auf, die Bordküche servierte Käsekuchen, aus derGalley wurde laufend Betriebsstoff nachgeliefert, und nach vielen Stunden haben auch die letzten Touristen ihr Hotel gefunden.

Bote der Urschweiz (Josias Clavadetscher)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

09.01.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/hxSdxN