Umrahmt von Nüsslervater Wädi Marty (rechts) und Vize Toni Zeberg: Die besten Nachwuchsnüssler mit (hinten, von links) Tamara Schuler und Lara Giacomini, (vorne) Michael Aschwanden, Julia Betschart, Jessica Heinzer und Raphael Maurer. Bild J. Clavadets
Umrahmt von Nüsslervater Wädi Marty (rechts) und Vize Toni Zeberg: Die besten Nachwuchsnüssler mit (hinten, von links) Tamara Schuler und Lara Giacomini, (vorne) Michael Aschwanden, Julia Betschart, Jessica Heinzer und Raphael Maurer. Bild J. Clavadets

Volkskultur

Nüsslernachwuchs spielerisch getestet

Nur alle drei Jahre führt Brunnen ein Kinder-Preisnüsseln durch. Umso interessanter, dass gestern 73 Nachwuchs-Maschgraden dazu angetreten sind. Schon Kinder aus der mittleren Schulstufe brillierten dabei mit sehr guter Nüsslerkunst.

Jedes Kind hat bei diesem dreijährigen Turnus die Chance, dass es drei- oder viermal zu einem Preisnüsseln für den Nachwuchs antreten kann. Für viele war aber nicht nur ein Rang möglichst weit vorne die Motivation, sondern generell die Freude an der Fasnacht war massgeblich. Insgesamt sind 73 Kinder und Jugendliche angetreten, die sich in sechs Kategorien bewerten liessen. Die Jury bestand aus altbewährten Nüsslern, die sich dem Brunner Narrentanz mit Haut und Haaren verschrieben haben.

Unterschiedliche Beteiligung

Die Beteiligung in den verschiedenen Kategorien war jedoch sehr unterschiedlich gross und nahm nach oben hin stark ab. Bei den Jugendlichen aus der Oberstufe gingen sogar nur noch zwei Maschgraden an den Start, zudem einer davon aus Riemenstalden. Bei über 250 Jugendlichen an der Mittelpunktschule war es etwas mager, dass nur noch ein einheimisches Mädchen mitgemacht hat.

Von drei bis dreizehn Jahren

Die Spannweite im Teilnehmerfeld reichte von der noch nicht einmal 3-jährigen Nika Clavadetscher bis zu den 13-jährigen Tamara Schuler aus Brunnen und Lukas Gisler aus Riemenstalden. Aber nicht erst in dieser Kategorie der Ältesten war gute Nüsslerkunst zu sehen, schon bei den Zehnjährigen war die Spitze sehr eng und das Gezeigte oft verblüffend gut. Auch fiel auf, dass viele Kinder Familiennamen trugen, bei denen die Nüsslerkunst nicht weit vom Stamm gefallen ist. Organisiert wurde das Kinder-Preisnüsseln von der Nüsslergesellschaft Brunnen-Ingenbohl mit Kurt Küttel als OK-Präsident. Erfreulich war auch, dass alle Kinder bei der Rangverkündigung in der Aula einen Preis erhalten haben. Auch sind nur jeweils die ersten fünf klassiert worden, der Rest wurde – durchaus verständlich – nicht rangiert.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

22.02.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/u7KB5k