rin Silvia Götschi landet mit ihrem neuesten Schwyzer Krimi um die Ermittlerin Valérie Lehmann einen weiteren Erfolg. Für Spannung ist auch im fünften Fall rund um den „Itli-moos-Weiher“ in Wollerau gesorgt. Die Buchvernissage dazu lockte viel Publikum an. Bild Sara Jäger
rin Silvia Götschi landet mit ihrem neuesten Schwyzer Krimi um die Ermittlerin Valérie Lehmann einen weiteren Erfolg. Für Spannung ist auch im fünften Fall rund um den „Itli-moos-Weiher“ in Wollerau gesorgt. Die Buchvernissage dazu lockte viel Publikum an. Bild Sara Jäger
Die bekannte Autorin Silvia Götschi landet mit ihrem neuesten Schwyzer Krimi um die Ermittlerin Valérie Lehmann einen weiteren Erfolg. Für Spannung ist auch im fünften Fall rund um den „Itli-moos-Weiher“ in Wollerau gesorgt. Die Buchvernissage dazu lockte viel Publikum an. Bild Tibor Göröcs
Die bekannte Autorin Silvia Götschi landet mit ihrem neuesten Schwyzer Krimi um die Ermittlerin Valérie Lehmann einen weiteren Erfolg. Für Spannung ist auch im fünften Fall rund um den „Itli-moos-Weiher“ in Wollerau gesorgt. Die Buchvernissage dazu lockte viel Publikum an. Bild Tibor Göröcs

Literatur

Buchvernissage von Silvia Götschis «Itlimoos» war Volltreffer

Der Einladung von SchwyzKulturPlus in den Raum für Kultur in Pfäffikon folgten Krimifans zuhauf, es mussten noch Stühle herbeigeschafft werden. Autorin Götschis Präsentation sprühte vor Vitalität.

Der Krimi hat Hochkonjunktur, selbst im Fernsehen bringen seit einiger Zeit die für ge-hobene Programme zuständigen Sender Arte und 3-Sat zur Hauptsendezeit Krimis. Diese letztgenannte Tatsache verärgert offenbar etliche Zuseher, andere macht sie überglücklich. Da gilt es zu bemerken, dass Krimi nicht einfach Krimi ist, sondern qualitätsmässig grosse Unterschiede existieren. Am letzten Freitagabend traf im Raum für Kultur in Pfäffikon Autorin Silvia Götschis jüngstes Werk «Itlimoos» beim Publikum voll ins Schwarze.


Gekonnte Installation


Silvia Götschi verfügt über eine angenehme Lesestimme und viel Humor. Dies Wissen genügt ihr mitnichten, sie kam im Vorfeld der Buchvernissage früh ins Pfäffiker Unterdorf und schuf im hohen Raum eine eigentliche Installation. Es gab da viel schwarze Utensilien, Neugierde weckende Zeichen am Boden und auch Musik, zugegeben schöne Musik, indes auch irgendwie unheilschwanger... Infolge Platzmangels konnte Götschi ihre zwei legendären «Leichen» gar nicht mitnehmen zur auch so voll überzeugenden Präsentation. Die Intimität des Raumes mit seiner Übersichtlichkeit bekam dem Anlass allerdings auch, es herrschte eine sehr gespannte, irgendwie verschworene Atmosphäre.


Lesung mit drei Stationen


Götschi schritt nach brillanter Einführung zur Lesung und wählte clever drei den «Itlimoos»-Krimi bestimmende Bereiche: Die zauberhafte Idylle um den Weiher am äussersten Rande der Ausserschwyz, den auch die Zürcher rege als Erholungsgebiet nutzen; dann kam das Personal um Chefermittlerin Valérie Lehmann zu seinem guten Recht und last but not least zeigte sich Götschi auf der Höhe in Sachen Cyber-World (Respekt!) Ganz klar, man war gierig auf mehr... Das bestätigte sich später, als die Krimi-Fans den Büchertisch vom «Läselade» richtig stürmten und die Krimi-Autorin den Kugelschreiber gar lange nicht aus der Hand legen konnte.


Spassiger Einblick


Allzu viele Fragen wurden nicht gestellt. Silvia Götschi zeigte denn auch keinerlei Berührungsängste: Mit entwaffnender Offenheit gab sie Einblick in ihr «Metier», klammerte selbst ihre dunkle Seite nicht aus, gestand auch unumwunden, dass ihr beste Einfälle oft beim als Hausfrau nötigen Bügeln zufielen. Es war ein rundum Vergnügen und die Autorin hatte den prächtigen Blumenstrauss, den ihr SKP-Präsident Peter Reuteler überreichte, mehr als verdient, was der tosende Applaus bestätigte. Reger Austausch herrschte beim Apéro. War während der Lesung Mucksmäuschenstille im Raum, so stieg nun der Lärmpegel mit jeder Viertelstunde. In Gruppen wurde intensiv diskutiert über bereits gelesene Götschi-Krimis und ihre Besonderheiten, und man konnte diese verpassten früheren Bände auch noch erstehen und signieren lassen.


SKP / Betty Peter

Autor

SchwyzKulturPlus

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

08.04.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/wiSHpw