Musikalisches Paar: Patricia Stauber und Philipp Mettler. Bild Irene Lustenberger
Musikalisches Paar: Patricia Stauber und Philipp Mettler. Bild Irene Lustenberger

Musik

Musikalisches Paar am «Grand Prix der Volksmusik»

Auch der diesjährige Schweizer Final des «Grand Prix der Volksmusik» geht mit Ausserschwyzer Beteiligung über die Bühne.

Gleich mit zwei Titeln haben Patricia Stauber und Philipp Mettler den Sprung in den Schweizer Final vom 1. Mai geschafft. «Wir sind extrem stolz und freuen uns riesig », sagen die beiden. Stolz dürfen sie auch sein, denn aus fast 200 eingereichten Titeln wurden ihre beiden ausgewählt, und dies, obwohl sie bis kurz vor Einsendeschluss an den beiden Stücken gefeilt haben.

Mettler zum siebten Mal

Während der gebürtige Reichenburger Mettler zum siebten Mal am «Grand Prix» dabei ist, feiert seine Lebenspartnerin Premiere. Mettler wollte eines Tages in seinem Studio bei der Arbeit nicht gestört werden und schickte die gelernte Konditorin-Confiseurin in den Aufnahmeraum, um einen Songtext zu schreiben. «Ich wusste zwar, dass Patricia Gedichte schreibt, aber mit den Liedtexten hat sie mich positiv überrascht», lacht der 35-Jährige. Auf Staubers Text komponierte Mettler die Musik – und die beiden Stücke waren geboren. Zwei weitere Stücke des Duos Stauber/Mettler sind auf den aktuellen CDs von Sarah-Jane und Monique zu hören.

Leichte, eingängige Texte

Die bald 30-Jährige, die auf einem Bauernhof in Rüti aufgewachsen ist und Handorgel spielt, kann ihren Erfolg kaum fassen. «Ich wäre schon zufrieden gewesen, wenn eines der beiden Stücke ausgewählt worden wäre», sagt sie. «Ich schreibe, bis ich Gänsehaut habe.» So entstehen eingängige, leicht verständliche Texte, die beim ersten Hören gefallen. Interpretiert wird «Bring Schwung in dein Leben» von der Pfäffikerin Beatrice Egli, und «Tränen gehören zum Leben» von der jungen Zugerin Yasmine-Melanie.

Dritter Pfeil im Köcher

Philipp Mettler hat zusammen mit Carlo Brunner noch einen dritten Pfeil im Köcher, nämlich das Instrumentalstück «Feuer und Flamme», das vom Appenzeller Hackbrettvirtuosen Nicolas Senn gespielt wird. Für das in Buttikon wohnhafte Paar ist das Internationale Finale am 28. August in Wien das Ziel, «aber wenn es nicht klappt, geht die Welt auch nicht unter». Für Stauber wird das Texten «so oder so» ein Hobby bleiben, und auch Mettler hat einiges zu tun: So stehen unter anderem der vierte Lachner Wiehnachts-Zauber sowie eine neue Produktion von Maja Brunner an. Doch zuvor wird das Paar seine wohl verdienten Ferien geniessen.

March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

10.03.2010

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schwyzkultur.ch/MC4vhn