Blüemli steht Erna, der Wirtin des Restaurants, während des Abenteuers bei und hilft ihr, die Currywurst-Bude in ein 5-Sterne-Lokal zu verwandeln. Bild geh
Blüemli steht Erna, der Wirtin des Restaurants, während des Abenteuers bei und hilft ihr, die Currywurst-Bude in ein 5-Sterne-Lokal zu verwandeln. Bild geh

Bühne

Die Uraufführung erfolgreich über die Bühne gebracht

Zahlreiche Besucher fanden sich am Samstag und Sonntag in der Aula der MPS Riedmatt in Wollerau ein, um das Theater «Kaviar statt Currywurst» der Theaterfreunde Höfe hautnah zu erleben.

Die Premiere und zugleich schweizerische Erstaufführung «Kaviar statt Currywurst» von Winnie Abel und den Theaterfreunden Höfe sorgte dieses Wochenende für grandiose Stimmung in Wollerau. Erna Wenger alias «Mutter Thresen», gespielt von Yvonne Scherpenhuijzen, führt eine mehr schlecht als recht laufende Spelunke in Wollerau, als eines Tages ihr Cousin und Geldgeber, der noble Prinz Harry alias Erwin Stössel anruft und für Panik im Hause des «warmen Würstchens » sorgt. Denn der Prinz, der sonst auf den Bahamas weilt, hat sich gerade für einen Besuch in Ernas Reich angekündigt – von dem die Wirtin ihm erzählt hat, es sei ein nobles Restaurant. Innert eines Tages muss die Currywurst- Köchin umsatteln und das Lokal mit ihrem Partner «Blüemli», gespielt von Marco Rossi, und der Stammgästin Sandy Studer (Tanja Gygli) in ein Fünf-Sterne-Lokal verwandeln. Gerade noch rechtzeitig zur Ankunft des Prinzen mit seinem «Böhnli» Helga, alias Samara Reuteler, polieren Erna und Blüemli das Lokal auf Hochglanz und servieren den noblen Gästen gestiftete Kartoffeln mit Lachs im Teig – für Normalsterbliche als Fischchnusperli mit Pommes bekannt.


Das Essen kommt gut an


Zu Ernas Leidwesen ist Harry überraschenderweise «begeistert von dem edlen Restaurant» und lädt am nächsten Tag sogleich die Restauranttesterin Ludmilla, alias Gaby Schacher, ein, die sich ein Bild von dem noblen Laden machen soll. Im «warmen Würstchen» bricht Chaos aus – in letzter Minute findet Blüemli zwar einen Koch, der den beiden Wirten zu helfen verspricht, doch dieser hat ganz fiese Tricks auf Lager, um dem Paar sprichwörtlich die Suppe zu versalzen. Das in drei Akten verfasste Theaterstück für zwölf Schauspieler sorgte bei den Zuschauern für einige Lacher und gute Stimmung, samt Currywurst und Pommes vom Grill.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Geraldine Hug

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

22.10.2019

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schwyzkultur.ch/ynZMhF