Die Werke von Barbara Schneider-Gegenschatz drehen sich um Wolken und das Himmlische. Bild yas
Die Werke von Barbara Schneider-Gegenschatz drehen sich um Wolken und das Himmlische. Bild yas

Kunst & Design

Eine Ausstellung, die zum Zeit geniessen einlädt

Am Samstagabend wurde die Ausstellung «Zyt-gnosse» in der Werkhalle 30 A in Siebnen eröffnet, wobei die Werke einen spannenden Mix aus Fotografie und Bildhauerei zeigen.

Luege, lose, fühle – das kann auch Genuss sein» – mit diesen Worten begrüsste Barbara Schneider-Gegenschatz im Namen aller Künstler die Besucher in der Werkhalle 30 A in Siebnen. Dass Kunst ein wahrer Genuss sein kann, wird beim Gang durch die Ausstellung auf den ersten Blick deutlich. Dies nicht zuletzt dank dem gewählten Thema «Zyt-gnosse»: Der zweideutige Titel ist grenzenlos, sodass er den 13 Künstlerinnen und Künstlern ungemein viele Türen für ihr Schaffen öffnet.


Ein Thema – verschiedene Interpretationen


So hat der Fotograf Francis Bissat bei der Entstehung seiner Aufnahmen «d’Zyt gnosse» und betrachtet seine Kunst als Spielereien und faszinierende Ausdrucksmöglichkeiten. Genauso vielfältig sind die Werke von Louis Brem: Er experimentiert mit Material, Struktur und Farbe und lässt so Figuren und Karikaturen entstehen, die sich die Zeit nehmen,etwas zu tun und zu geniessen. Bei Thomas Schlund wiederum erhält das Ausstellungs-Thema eine andere Bedeutung. Weil er sich selbst als Zeitgenosse sieht, fotografiert er beispielsweise das Zürcher Trendquartier mit dem Primetower – also das, «was in seine Zeit passt», wie er erzählt.


Selbstbewusste Kunst


Auch Franz-Xaver Risi, Kunstbeauftragter des Kanton Schwyz, war begeistert und freute sich festzustellen, «dass sich die Kunstszene im Kanton Schwyz deutlich selbstbewusster zeigt als noch vor ein paar Jahren». Dies werde durch die aktuelle Ausstellung verdeutlicht, weshalb er die Besucher dazu einlud, nicht nur genau hinzuschauen, sondern auch in direkten Kontakt mit den Künstlern zu treten. Dies liessen sich die Anwesenden nicht zweimal sagen und nutzten den anschliessenden Apéro für den gegenseitigen Austausch.


Geöffnet bis 26. Mai


Wer ebenfalls in den Genuss dieser einzigartigen Kunst kommen möchte, kann die Ausstellung noch bis zum 26. Mai besuchen. Die folgenden Künstler sind mit Werken vertreten: Marcel Kuriger, Thomas Schlund, Irène Hänni, Eva Meienberg, Detta Kälin, Louis Brem, Verena Bühler, Francis Bissat, Sandra Autengruber, Toni Ochsner, Barbara Schneider-Gegenschatz, Roger Harrison und Urs Martin Traber.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Yasmin Jöhl

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

20.05.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/MyV5Fu