«Mini Schwiiz, mini Heimat»: Beatrice Egli hat während des Lockdowns ein Schweizerdeutsches Album aufgenommen. Bild Universal
«Mini Schwiiz, mini Heimat»: Beatrice Egli hat während des Lockdowns ein Schweizerdeutsches Album aufgenommen. Bild Universal

Musik

Eine Liebeserklärung an die Schweiz

Beatrice Egli bringt am Freitag ihr erstes Mundart-Album auf den Markt. Auf «Mini Schwiiz, mini Heimat» singt sie gleich in drei Landessprachen.

Seit ihrem Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar» vor sieben Jahren singt Beatrice Egli auf Hochdeutsch. Auf dem letzten Album «Natürlich! » präsentierte die Blondine ihren Schweizer Fans mit «Rock mis Härz» den ersten Mundart-Song. Nun folgt ein ganzes Album. «Nachdem ‹Rock mis Härz› so gut ankam und ich selbst grossen Spass daran hatte, wollte ich ein ganzes Album auf Schweizerdeutsch machen», erklärt Egli. «Wie gmalt isch dis Chleid, du bisch uralt und schön, vo Genève bis is Engadin, vom Bächli in See, vo de Berge is Tal, vo Rhiifelde bis is schöne Tessin. Du bisch mis Land, wecksch mis Heiweh, so starch wie de Gotthard im Schnee, ich säg dir hüt ‹merci villmal› und mis Lied isch für dich» tönt es im Titelsong «Mini Schwiiz, mini Heimat» des gleichnamigen Albums, das am Freitag erscheint. Darauf singt die Pfäffikerin einige ihrer Hits – unter anderem «Verliebt, verlobt, verflixt nochmal» und «Kick im Augenblick» – auf Schweizerdeutsch, lässt aber die anderen Landessprachen nicht aussen vor. So wird aus «Le Li La» das italienische «Vivila», und «Terra Australia» kommt auf Französisch daher. «Heimat ist für mich das Gefühl von Geborgenheit, von Stolz und vom Ankommen», beschreibt die 32-Jährige. Und es gäbe nur ein Land, das dieses Gefühl in ihr wecke. So gibt sie auch zu, dass sie während ihrer dreimonatigen Auszeit in Australien Heimweh hatte: «Ich liebe das Reisen, komme aber auch gerne wieder nach Hause und geniesse unser Land und die Natur.»

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Irene Lustenberger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

11.08.2020

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schwyzkultur.ch/xm9C3Q