Daria Krauer ist eines von elf Kindern, die bei der diesjährigen Produktion mitspielen. Bild Franz Kälin
Daria Krauer ist eines von elf Kindern, die bei der diesjährigen Produktion mitspielen. Bild Franz Kälin

Bühne

«Es ist eine abwechslungsreiche Geschichte»

Das Kindertheater Sapperlot des Kulturvereins Chärnehus präsentiert «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer». Am letzten Mittwoch war die Premiere. Daria Krauer spielt den Kaiser von China und Herrn Tur Tur und erzählt von ihren Erlebnissen.

Elf Einsiedler Kinder spielen die bekannten Romanfiguren aus «Jim Knopf» von Michael Ende. Welche Rolle bist Du?

Ich spiele den Kaiser von China und Herrn Tur Tur. Während dem Stück muss ich mich zwei Mal umziehen, um von der einen in die andere Rolle zu schlüpfen.

Vorgestern fand im Chärnehus die Premiere des Stücks statt, wie lief es?

Sehr gut, finde ich. Es waren viele Zuschauer da und ich war nicht so nervös, weil ich bereits das dritte Mal mitspiele.

Wie kam die Aufführung beim Publikum an?

Ich glaube sehr gut. Es gab einen langen Schlussapplaus und auch zwischendurch haben sie gelacht und applaudiert. Es war ganz anders, als an der Generalprobe.

Warst Du gar nicht nervös?

Als ich vor der Aufführung sah, dass noch mehr Stühle gebraucht wurden, da so viele Leute kamen, war ich schon etwas nervös. Während dem Theaterspielen habe ich davon aber nichts mehr gemerkt.

Habt ihr nach der erfolgreichen Premiere gefeiert?

Wir haben einfach in der Theaterbeiz noch etwas getrunken. Zudem erhielten alle Schauspieler eine Rose.

Musstest Du für deine Rollen viel Text lernen?

Ich habe zwei mittelgrosse Rollen und lerne ziemlich schnell auswendig, das war nicht so anstrengend. Ich habe den Text oft angeschaut und in den vielen Proben repetiert.

Wie wurde die Rollenverteilung vorgenommen?

Beat Ruhstaller kannte einige der Schauspieler schon vorher. Zuerst machten wir Theatersport. Später wurden dann die Rollen definitiv verteilt.

Wie bist Du überhaupt zum Einsatz am Kindertheater gekommen?

Mir gefällt das Schauspielern sehr gut. In der zweiten Primarschule hatte ich schon mal eine Hauptrolle. Später sahen wir das Theater Sapperlot. Ich spiele jetzt bereits das dritte Mal mit.

Wie intensiv war die Probenarbeit für die Aufführung?

Anfangs probten wir ein Mal pro Woche. Seit das Bühnenbild steht hatten wir ein paar Probenwochen enden und letzten Montag übten wir sogar von 10 bis 21 Uhr mit drei Stunden Pause. Es war ziemlich intensiv.

Was ist für Dich der grösste Unterschied zwischen einer Probe und der Aufführung?

Die Reaktionen aus dem Publikum. Einerseits sind sie sehr unterschiedlich und die kleinen Kinder stören manchmal etwas. Heute Abend steht bereits die nächste Aufführung an.

Gibt es etwas, was ihr verbessern oder ändern müsst?

Ich denke vor der Aufführung heute Abend wird uns Beat Ruhstaller ein paar Dinge sagen. Im Grossen und Ganzen war es aber gut.

Warum sollte man das Theater «Jim Knopf» anschauen?

Die Geschichte ist abwechslungsreich und spielt an verschiedenen Orten. Zudem haben wir super Schauspieler. Wer nicht vorbei schaut, verpasst etwas!

Weitere Aufführungen am 27. Februar und 6. März um 19.30 Uhr sowie am 28. Februar, 1., 4., 7. und 8. März um 17 Uhr.

Platzreservation: www.chaernehus.ch oder 055/412'74'13.

Einsiedler Anzeiger (Patrizia Pfister)

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

27.02.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/fVfUJp