Über 60 Mitwirkende standen am letzten Samstag auf der Bühne. Bild Michelle Bollhalder
Über 60 Mitwirkende standen am letzten Samstag auf der Bühne. Bild Michelle Bollhalder

Bühne

Puppen erwachten in der Ballettaufführung zum Leben

Die Ballettaufführungen «die Puppenfee» der Ballettschule «à la Barre» fanden am letzten Samstag im Klostertheatersaal statt. 62 grosse und kleine Mitwirkende standen auf der Bühne. Der Erlös geht vollumfänglich an ein Projekt in Nepal.

Die Ballettschule «à la barre» lud am letzten Samstag zu zwei Benefiz-Veranstaltungen in den Theatersaal der Stiftsschule im Kloster. Zur Aufführung kam das klassische Ballett «die Puppenfee», das 1888 in Wien uraufgeführt wurde.

Grosse Erwartungen

Und die Erwartungen waren gross. Der Saal gerappelt voll mit kleinen und grossen begeisterten Anhängern des Balletts. Seien das Eltern, Grosseltern und Geschwister der Aufführenden und dazu alle Freunde des Balletts. «Ja, meine kleine Schwester tanzt da mit, gell cool!» tönte es vom Sitzreihennachbarn, der dies sichtlich stolz erklärte.

Projekt Unterstützung in Nepal

In den einführenden Worten von Marina Riedi, einer Freundin der Ballettschule, hörten alle von dem Projekt in Nepal, das mit den Einnahmen dieser Aufführung unterstützt wird. Und zwar für einen Trinkwassertank in einem Spital in der Stadt Tansen in den Bergen von Nepal. Der Was sertank soll sicher gegen Erdbeben gebaut werden. Darum diese Aufführung, dass möglichst viel Unterstützung ins erdbebengeplagte Nepal geschickt werden kann.

Aufführung «die Puppenfee»

Und dann öffnete sich endlich der Vorhang. Alle warteten gespannt auf das, was da kommt. Die Zuschauer wurden entführt in die Welt eines altehrwürdigen Puppenladens. Drei Zimmermädchen pflegen das Verkaufsgeschäft. Alles getreu wie vor mehr als hundert Jahren. Dort werden tagsüber den interessierten Familien die Puppen vorgestellt, in anmutigen Bewegungen. In der Nacht aber erwachen die Puppen zu eigenem Leben. Darunter sind Spanierinnen, Japanerinnen, Karussellpuppen, Polka-Tänzerinnen, Harlekins. Immer wieder in anderen Formationen.

Eindrücklich

Kleine und Grosse spielen oft zusammen auf der Bühne, was sehr eindrucksvoll anzusehen ist. Das bunte Treiben im Puppenladen entführt einen in alte Zeiten. Und dazwischen die Puppenfee, anmutig getanzt und wunderschön anzusehen. Sie moderierte das ganze Geschehen auf der Bühne, lockte die Aufführenden zu Glanzleistungen. Und hinter der Bühne standen einige Freundinnen der Ballettschule im Einsatz. Allen voran die Leiterin der Ballettschule, Joelle Riedi. Allen gilt ein grosses Dankeschön für die wunderschöne Aufführung, die uns viel fürs Herz gegeben hat.

Einsiedler Anzeiger (hd)

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

02.06.2015

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schwyzkultur.ch/FpX6Aj