Am Sonntag herrschte bei den Chilbibahnen und -ständen reger Betrieb. Wer nicht selber mit der Bahn fuhr, sah den anderen weit oben dabei zu. Bild Marianne Schönbächler
Am Sonntag herrschte bei den Chilbibahnen und -ständen reger Betrieb. Wer nicht selber mit der Bahn fuhr, sah den anderen weit oben dabei zu. Bild Marianne Schönbächler

Dies & Das

Drehend, schwebend und fallend

Die Einsiedler Chilbi vom vergangenen Sonntag bis heute Dienstag lässt keine Wünsche offen Die Einsiedler Chilbi bot den Besuchern in diesem Jahr wieder Unzähliges, um sich zu amüsieren, unterhalten und mit Köstlichkeiten einzudecken.

Ein Sommertag wie er im Buche steht. Stahlblauer Himmel, die Sonne scheint und es ist sommerlich heiss. Ein herrlicher Start für die Einsiedler Chilbi am Sonntagnachmittag. Alles stand bereit und wartete auf die Besucher. Die Vereine öffneten ihre Türen und Tore und verströmten schon ihre ersten feinen Düfte der verschiedenen Leckereien, die es an der Chilbi gibt. Die vielen Lichter und die Musik der verschiedenen Bahnen lockten klein und gross an die Attraktionen.

Noch mehr Attraktionen

Dieses Jahr gab es an der Einsiedler Chilbi noch eine Attraktion mehr. Es wurden Helikopter-Rundflüge angeboten von der Firma Swiss Skyways Services, die in Mollis stationiert sind. Für zehn Minuten abheben, den Bezirk Einsiedeln einmal von oben betrachten und das herrliche Gefühl von Freiheit geniessen, da wurde nicht zu viel versprochen. Die zwei Berufspiloten gingen gerne auf die Wünsche der Passagiere ein, welche die Flugroute mitbestimmen durften. Auch erklärten sie gerne, wie was funktioniert und wie sie arbeiten. Es ist ein tolles Erlebnis, mit dem Helikopter zu fliegen und die Gegend aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wer dies an der Chilbi verpasst hat, kann das sicher an einem anderen Anlass nachholen und sich auf ihrer Website (www. swiss-skyways.com) erkundigen.

Freude für Klein und Gross

So langsam füllte sich das Chilbi-Areal mit vielen kleinen und grossen Besuchern. Die Kleinen bestaunten die vielen farbigen Lichter und schauten gespannt, wie sich das Karussell dreht oder die kleinen Autos auf ihrer Bahn vorbeifuhren. Schon bald wollten sie selber mitreiten oder mitfahren und die Freude und der Spass zeigten sich auf ihren Gesichtern. Auch die grösseren Chilbibesucher, ob Kinder oder Erwachsene, liessen sich in den Chilbibann ziehen. Ob der «Tower», der «Burner», die «Himmalaya» oder eine andere Bahn, die Freude, die Spannung und das Adrenalin spürte man überall.

Nicht nur Bahnen lockten

Nicht nur die grossen Bahnen sind gefragt, genauso sind es auch die kleinen Bahnen, die Schiessbuden, das Kamelreiten, Fischen, Büchsen werfen, Hau den Lukas, das Würfeln um Schleckwaren und der Meerschweinchen-Stand. Jede Bahn und jeder Stand für sich hat einen besonderen Reiz und entführt die Be sucher in eine andere Welt. Aber nicht nur die Bahnen üben diese Wirkung auf die Besucher aus, auch die vielen Festzelte, Beizli, Bars und Festwirtschaften, die die Einsiedler Vereine an der Chilbi betreiben. Ob Einheimische, «Heimweh-Einsiedler» oder auswärtige Besucher, alle geniessen die gemütliche und fröhliche Atmosphäre an diesen drei Tagen. Dieses Gefühl kann man eigentlich gar nicht beschreiben, man muss es erleben. Man sitzt zusammen, plaudert, man hat einfach Zeit und freut sich. Es locken auch die verschiedenen kulinarischen Leckerbissen nach Einsiedeln. Es gibt so viele verschiedene feine Sachen, da kann man sich fast nicht entscheiden, was man denn essen will. Da ist es doch einfach schön, dass die Chilbi drei Tage dauert, sodass man die Gelegenheit hat, von vielen Sachen zu probieren.

Grosse Vielfalt beim Chilbi-Markt

Was wäre die Chilbi ohne Märcht? Am Montag und Dienstag kann man sich an den Marktständen mit Magenbrot, gebrannten Mandeln, Käse, Salami, Socken, Spielsachen, Schmuck und noch vielem mehr eindecken, oder sich ein Andenken an die Chilbi kaufen. Drei Tage Einsiedler Chilbi, einfach unbeschreiblich schön und gemütlich.

Einsiedler Anzeiger (sss)

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

30.08.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/utXNT4