Foodliebhaber» aller Altersklassen genossen das «World Food Festival» auf dem «Oberen Adlermätteli» in Einsiedeln. Fotos: Andrea Kälin
Foodliebhaber» aller Altersklassen genossen das «World Food Festival» auf dem «Oberen Adlermätteli» in Einsiedeln. Fotos: Andrea Kälin

Dies & Das

Kulinarische Weltreise in Einsiedeln

Am vergangenen Wochenende war das «World Food Festival» zum ersten Mal in Einsiedeln auf dem «Oberen Adlermätteli» zu Gast.  Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, fremde Länder zumindest kulinarisch zu entdecken.

Über 20 Food-Trucks oder Zeltstände sorgten für ein breites Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten aus allen Herren Ländern. Wenn möglich, wurde vor den Augen der Besucher frisch zubereitet. Aus dem fernen Osten war Pakistan mit Pakora und verschiedenen Masalas vertreten. Beim Tibeter konnte man sich durch verschiedene Chowmens oder Momos probieren. Am Thai-Stand durfte der Satay-Spiess auf keinen Fall fehlen; daneben waren natürlich Bankok-Nudeln mit unterschiedlichen Beilagen im Angebot. Vietnam bot verschiedene Currys sowie Wan Tan und Dim Sum. Und sogar Nepal war präsent mit Speisen mit wohlklingen Namen wie Palak Paneer oder Rajma Chamal. Wer vor allem auf Fleisch setzte, konnte sich an Hot Dogs, die mit Cheese und Bacon serviert wurden, genüsslich tun. Natürlich durften Burger in allerlei Variationen sowie Pulled Pork ebenso wenig fehlen wie die klassische Currywurst. Wem all dies noch nicht genug war, wurde mit einem halben Meter Wurst am Stück wohl bestimmt satt.


Süss, salzig, scharf


Europa war passend zum WM-Finale mit salzigen oder süssen französichen Crêpes vertreten. Am griechischen Stand gab es nebst griechischem Salat auch Souvlaki. Und aus der heutigen rumänischen Region Siebenbürgen wurde den Festivalbesuchern der sogenannte «Baumstriezel» angeboten: Hefeteigbänder, die auf einen Ahornzylinder aufgewickelt, im Zucker gewendet und anschliessend durch längeres Drehen im Ofen gebacken werden. Die karamellisierte Oberfläche wird nachher noch mit Zimt, Mohn, Kokos, Nüssen oder Schokolade bestäubt. Spanien war mit salzigen oder süssen Churros vertreten, Mexiko mit einer Vielzahl an Fajitas und Chili con Carne sowie Lateinamerika mit Empanadas, welche mit allerlei Füllungen erhältlich waren. Der Corn-Stick, einem abgesägten Spazierstock gleichend, konnte mit salziger oder süsser Füllung erstanden werden. Das Angebot an Nachspeisen reichte vom traditionell frisch gebrühten italienischen Espresso, über Süssigkeiten wie portugiesische Pastel de Nata, klassisch belgische Waffeln oder Waffeln in «Bubbleform», britische Fudges und amerikanische Donuts bis hin zu Frozen Joghurt. Die Auswahl an Esswaren war vielfältig, auch wenn Nordeuropa, der nahe Osten oder der afrikanische Raum mit ihren Köstlichkeiten nicht vertreten waren. Das Angebot an Getränken hingegen war überschaubar und die Schlange vor dem Barstand, wo Drinks wie Caipirinhas oder Mojitos in allerlei Variationen erhältlich waren, vor allem am späteren Abend, entsprechend lange. An vielen Ständen und Trucks war es möglich, eine Probierportion für sieben Franken zu erstehen, damit man sich durch möglichst viele verschiedene Länder testen konnte. Viele Besucher waren bei diesem Prachtswetter am Wochenende auszumachen, Einheimische sowie viele Auswärtige. Alle Altersklassen waren vertreten – von Jugendlichen, über Familien bis hin zu Senioren. Die Stimmung war locker und gemütlich. Dank sogenannter «mEATing-Points» mit einer Vielzahl an Sitzgelegenheiten konnte man sich durch das kulinarische Programm schlemmen und natürlich lud auch der Paracelsuspark zum Verweilen ein. Für musikalische Unterhaltung sorgte zudem die Band «Marvinca» aus Lausanne. Spezielle Stimmung kam insbesondere am späteren Abend auch dank einer Vielzahl Lichterketten auf. Die Besucher erlebten am Wochenende – auch dank eines Kinderkarussells – einen kleinen Vorgeschmack auf die baldige Chilbi mit ihrem ebenso weitreichenden Angebot an Speisen aus aller Welt.


Einsiedler Anzeiger / ank

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

17.07.2018

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schwyzkultur.ch/MDjBDd