Man kann sich auf den Herbst 2017 im Landesmuseum Zürich freuen. Dr. Christine Keller, Kuratorin der Ausstellung im Landesmuseum Zürich im Gespräch mit Vereinspräsident Walter Kälin. Bild Wolfgang Eberle
Man kann sich auf den Herbst 2017 im Landesmuseum Zürich freuen. Dr. Christine Keller, Kuratorin der Ausstellung im Landesmuseum Zürich im Gespräch mit Vereinspräsident Walter Kälin. Bild Wolfgang Eberle

Dies & Das

Vorfreude auf Herbst 2017 in der Fram

Sechste Fram-Club Generalversammlung vom vergangenen Montag: Christine Keller, die Kuratorin der Ausstellung im Landesmuseum Zürich über die Geschichte der Wallfahrt nach Einsiedeln, erzählt über die Entstehung der Ausstellung. Diese wird im Herbst 2017 eröffnet.

Am Montag, 4. April, konnte Walter Kälin, Meilen, assistiert von den Vorstandsmitgliedern Marann Schneider und Ingrid Fässler, um die sechzig Personen zur sechsten Generalversammlung des Fram-Clubs begrüssen. Martin Schuler amtete als bewährter Protokollführer. Protokoll, Jahresrechnung 2015 und das Budget für das laufende Jahr wurden wortlos genehmigt. Auch die in diesem Jahr fälligen Wahlen, wo sich alle bisherigen wieder zur Verfügung stellten, waren reine Formsache. In seinem Jahresbericht kam Walter Kälin auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zu sprechen und erwähnte den engen Kontakt zwischen «Fram-Club» und der Stiftung «Kulturerbe Einsiedeln». In Abstimmung und alternierend mit dem «Verein Chärnehus» werde schon jetzt nur noch alle zwei Jahre eine Ausstellung im Museum Fram organisiert. Als Nachfolgerin von Corin Fuchs konnte Ulrike Ganz als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin gewonnen werden. Der Fram-Club zähle etwas mehr als zweihundert Mitgliedschaften mit rund neunhundert Mitgliedern. Das Traktandum «Veranstaltungen 2016» stellte Walter Kälin etwas detaillierter vor. So seien neben der Meinrad-Lienert-Ausstellung am kommenden Kulturwochenende Abende mit interessanten Gesprächspartnern geplant.

Ausstellung im Landesmuseum

Nach dem offiziellen Teil konnte Walter Kälin den Anwesenden Christine Keller vorstellen. Sie wird 2017/18 im Landesmuseum Zürich die Ausstellung «Hoffnung und Trost im Finstern Wald. Geschichte der Wallfahrt nach Einsiedeln» kuratieren. Spannend in Wort und Bild und im lockeren Gespräch mit dem Fram-Club-Präsidenten Walter Kälin zeigte sie die Entstehung dieser Ausstellung, gab aber auch Einblick in ihre Arbeit. Das Landesmuseum beschäftige etwa vierzehn Kuratoren. Deren Hauptaufgaben seien wissenschaftliche Arbeiten, Kundenbetreuung, Zusammenarbeit mit Spezialisten der Rechtsabteilung für Verträge/Leihgaben, mit Mitarbeitern der Informatik, der Werbung und Spezialisten für den Ausstellungskatalog. Als Projektleiterin trage man die Gesamtverantwortung für eine Ausstellung und stehe schlussendlich oft unter Zeit- und Erwartungsdruck, um die Besucher aber auch interne Stellen nicht zu enttäuschen. Der Rückbau einer Ausstellung sei oft auch mit Wehmut verbunden. Die Idee zur Einsiedler Ausstellung im Landesmuseum sei vom früheren Schwyzer Denkmalpfleger Markus Bamert ausgegangen. Sie werde diese als Projektleiterin begleiten und da käme ihr ihre katholische Herkunft sehr zugute. So möchte sie in enger Zusammenarbeit mit dem Kloster die Entwicklung und Blütezeit der Wallfahrt, den Barock, die Faszination des Gnadenbildes, Votivgaben und bestimmt auch die gegenwärtige Situation des Klosters realisieren. Die Anwesenden verdankten Christine Keller die interessanten Ausführungen mit grossem Applaus.

Einsiedler Anzeiger (we)

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

08.04.2016

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schwyzkultur.ch/3iPKVa