Lukas Hasler: OKP des Einsiedler Musikfestes. Foto: Archiv
Lukas Hasler: OKP des Einsiedler Musikfestes. Foto: Archiv

Musik

«Es gäbe ein Comeback von Oasis am Einsiedler Musikfest»

In gut einer Woche findet endlich wieder das Einsiedler Musikfest statt. OKP Lukas Hasler ist bereits voller Vorfreude.

Lukas Schumacher: Endlich wieder Musikfest! Wie gross ist die Vorfreude?


Lukas Hasler: Meine persönliche Vorfreude ist sehr gross. Auch in meinem Umfeld nehme ich eine grosse Vorfreude wahr. Ich finde schon, dass vor allem kulturelle Anlässe in letzter Zeit stark gebeutelt wurden. Da gilt es unbedingt wieder Gegensteuer zu geben und für Besucher sowie alle in diesem Bereich Beschäftigten wieder Perspektiven zu schaffen.

Nach zwei ruhigen Sommern, wie war es jetzt für Sie, wieder die Organisationsarbeit aufzunehmen?


Ich mag es grundsätzlich wenn etwas läuft, und auch in den letzten beiden Jahren wusste ich mich gut zu beschäftigen. Es hat auch gut getan, Zeit für andere Projekte zur Verfügung zu haben. Für das Musikfest brauchte es, so glaube ich, keine besondere Motivation. Wir waren auch in den Jahren 2020 und 2021 in den Startlöchern und haben uns hin und wieder getroffen.

Hat man die lange Pause für Veränderungen genutzt?

Im Kern sehen wir uns auf dem richtigen Weg und haben daher nur feine Anpassungen vorgenommen. Das Logo wurde überarbeitet und neu wird es einen Dessert- Stand geben. Neben der Raiffeisenbank als Sponsor der Hauptbühne konnte dieses Jahr die Mobiliar als Sponsor der Parkbühne zusätzlich gewonnen werden.

Auf welchen Act freuen Sie sich persönlich am meisten?


Definitiv auf Roachford. Ich mag seine Art von Musik und seine Energie. Wer ihn nicht kennt, soll sich unbedingt vorher die Playlist auf unserer Website anhören. Es ist erfreulich, dass wir eine solche Musikgrösse nach Einsiedeln holen konnten.

Welchen Act können Sie als «Geheimtipp» empfehlen?


Das Programm ist meiner Meinung nach wieder sehr vielfältig, mit einigen Geheimtipps. Ich werde mir am Samstag sicher Anach Cuan auf der Parkbühne anhören. Ihre Musik und Energie könnten perfekt unter die Bäume im Paracelsuspark passen.

Wie ist der Vorverkauf angelaufen?


Wir sind zufrieden. Man merkt, die Leute haben nach den Corona-Massnahmen Bock auf solche Veranstaltungen. Natürlich könnten es immer mehr sein; als Open-Air-Veranstaltung hoffen wir wegen der Wetterunsicherheit be-sonders auf einen guten Vorverkauf und haben diesen auch preislich sehr attraktiv gestaltet. Der Vorverkauf läuft noch bis 31. Juli.

Hat es noch Plätze an der Abendkasse?


Wir gehen auf dem Festivalgelände von maximal 3000 Personen aus. Es wird an der Abendkasse also noch einige Tickets geben.

Gab es im OK Musikfest Veränderungen?


Wir konnten Positionen neu besetzen und ein verdientes OK-Mitglied verabschieden. Im Kern ist das OK jedoch zusammengeblieben, was mich sehr glücklich macht. Unsere Beständigkeit macht vieles einfach und hilft bei der Organisation enorm. Nach wie vor bildet der Kulturverein Fismo das starke Rückgrat des Musikfestes.

Sagen wir, Sie hätten einen Wunsch frei und könnten sich jede beliebige Band ans Musikfest holen, wer würde dann in Einsiedeln auftreten?


Als grosser Britpop-Fan gäbe es dann ein Comeback von Oasis am Einsiedler Musikfest. Ich würde auch schauen, dass ich Teil der Afterparty im Backstagebereich bin (lacht).

Haben Sie am Musikfest selbst überhaupt Zeit, einige der Konzerte zu hören?


Ein ganzes Konzert in Ruhe zu geniessen ist leider schwierig. Ich versuche aber immer, ein paar Stücke zu hören und die Stimmung aufzunehmen.

Über alle Musikfeste hinweg … können Sie einen Lieblingsact bestimmen, oder einen, der Ihnen besonders gut in Erinnerung geblieben ist?


Die beiden Konzerte von Hecht und Andy Fresco am 5. August 2016 sind noch immer in allerbester Erinnerung. Das Wetter war schlecht aber dafür die Stimmung umso besser. Es wird noch immer gemunkelt, dass Hecht damals den Durchbruch geschafft hat. 

Einsiedler Anzeiger / Lukas Schumacher

Autor

Einsiedler Anzeiger

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.07.2022

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