Der Öffentlichkeit etwas bieten - 1

Kunst & Design

Der Öffentlichkeit etwas bieten

An der ersten GV des Fram-Clubs standen die Veranstaltungen für das laufende Jahr im Vordergrund. Rund 50 Anwesende besuchten die GV vom letzten Donnerstag.

Detta Kälin, Leiterin und Kuratorin des Museums Fram, konnte am Donnerstagabend zur ersten GV des noch jungen Fram-Clubs willkommen heissen. Dieser unterstützt das Museum Fram in ideeller und den Möglichkeiten enstprechend, in finanzieller Hinsicht. Nach dieser kurzen Einführung übergab sie das Wort dem Präsidenten des Fram-Clubs, Walter Kälin, Meilen. Dieser begrüsste die um die 50 Anwesenden im Namen des Vorstands und führte, assistiert durch die Vorstandsmitglieder Marianne Schneider, Ingrid Fässler und Martin Schuler speditiv durch die Traktanden. Protokoll der Gründungsversammlung, der Jahresbericht 2010, die Jahresrechnung und das Budget wurden von den Versammlungsteilnehmern wortlos genehmigt.

Veranstaltungen für 2011

Das Traktandum «Veranstaltungen 2011» stellte Walter Kälin etwas ausführlicher vor. Man wolle den Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit gerne etwas bieten. So sei am 16. Juli ein Abend mit Franziskus Abgottspon und dem hiesigen Musikschulleiter André Ott geplant, der auf die neue Ausstellung Zauberwahn und Wunderglaube Bezug nehme. Im September dann sei eine Lesung mit der Journalistin und Schriftstellerin Klara Obermüller vorgesehen und im November eine weitere Veranstaltung unter dem Titel «Einsiedeln bei jedem Wetter». Dazu konnte man den weitherum bekannten Radio-Wetterfrosch Mario Slongo gewinnen. Er wird zusammen mit Thomas Schenk, Schriftsteller und früherer Tramführer in Zürich den Abend bestreiten.

Jugendliche und Kinder im Museum

Nach diesen Ausführungen ergriff die Museumsverantwortliche Detta Kälin das Wort und erwähnte, dass sich das Museum Fram auf die folgenden drei Hauptthemen konzentriere: Benziger Archiv, die Sammlung Meinrad Lienert und Einsiedlensia Sammlung. Vermehrt möchte sie Jugendliche und Schulkinder im Museum sehen. Im speziell für diese Altersgruppe hergerichteten Atelier, könne das Erlebte und Gehörte greifbar gemacht werden. Hauptzweck des Museums sei, das Einsiedler Kulturerbe weiterzuvermitteln, denn in unserer Zeit der stets grösser werdenden Globalisierung, sei es immer wichtiger zu wissen, wo man schlussendlich hingehöre.

Statutenänderung

Unter Traktandum Verschiedenes wurde eine kleine Statutenänderung beliebt gemacht, über die man dann an der nächsten Versammlung abstimmen werde. Hanspeter Pfister als Präsident der Stiftung «Kulturerbe Einsiedeln» war es vorbehalten, dem Fram-Club zu danken, denn immerhin konnte das Museum schon von einem ansehnlichen Betrag dieses Vereins profitieren. Nach dem offiziellen Schluss rief Detta Kälin in den hinteren Teil der Museumsräume und machte noch einige interessante Ausführungen über die Entstehung einer Ausstellung und zwar praxisbezogen auf die Ende Monat hier beginnende Ausstellung «Zauberwahn & Wunderglauben». Als Hauptpunkte für eine gute Ausstellung zählten Einheitlichkeit, Erscheinungsbild und Verständlichkeit. Daneben seien aber nicht weniger wichtige Details zu klären, wie eine gute Auswahl, Transport der Gegenstände, Versicherung, Vermeidung von Schäden und anderes mehr. N ach diesen Darlegungen blieben die meisten Besucher noch gerne zum Apéro, wo noch gute Gespräche geführt werden konnten.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

12.04.2011

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