Nahmen vor der Lesung im VW Käfer Platz, der Illustratorin Tatjana Hauptmann als Vorlage diente: Lukas Hartmann und Tatjana Hauptmann.
Nahmen vor der Lesung im VW Käfer Platz, der Illustratorin Tatjana Hauptmann als Vorlage diente: Lukas Hartmann und Tatjana Hauptmann.
Der VW-Käfer spielt eine wichtige Rolle im neuen Buch von Lukas Hartmann.
Der VW-Käfer spielt eine wichtige Rolle im neuen Buch von Lukas Hartmann.

Literatur

Ein VW-Käfer als Wächter

Im Rahmen der 10. AutoShow Einsiedeln stellte im Autohaus Füchslin Lukas Hartmann sein neues Buch vor. Die Illustrationen stammen von Tatjana Hauptmann (Einsiedeln).

Am vergangenen Samstag fand im Autohaus Füchslin in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Benziger die Vorlesung zum Buch «All die verschwundenen Dinge» von Lukas Hartmann statt. Zusammen mit der in Einsiedeln wohnhaften Illustratorin Tatjana Hauptmann stellte er in ungewohnter Umgebung sein neuestes Kinderbuch vor.

Ungewöhnliche Kulisse

Der erste Ausstellungstag der AutoShow neigte sich im Autohaus Füchslin dem Ende zu, doch ein weiterer interessanter Programmpunkt bahnte sich an. Autos wurden verschoben, Stühle aufgestellt und ein Teil der Garage verwandelte sich in eine Art Theaterecke mit einem roten VW Käfercabriolet als Kulisse. In dem selbigen nahmen dann auch die beiden Hauptakteure, Lukas Hartmann und Tatjana Hauptmann, zu Beginn der Vorlesung Platz. Durch Hupen forderten sie das zahlreich erschienene oder von der Ausstellung her gebliebene Publikum auf, sich auf die Plätze zu begeben. Vom Käfer aus begrüsste der Autor die Besucher und begab sich dann für die Vorlesung selbst vor das rote Cabriolet.

Wie es zur Geschichte kam

In der Geschichte geht es um einen Jungen, der ständig seine Sachen verliert und diese dann für immer unauffindbar bleiben. Dank einem Hinweis, dass all diese Dinge an einen bestimmten Ort kommen, macht er sich auf abenteuerliche Art und Weise auf die Suche. Er selbst sei ein Kind gewesen, das immer wieder Sachen verloren habe, sagt Hartmann. Dies passierte dann später auch seinem eigenen Sohn immer wieder und dieser reagierte auf diese Tatsache ratlos mit der Frage: «Wo gehen denn all die verschwundenen Dinge hin?» Diese Frage seines Sohnes kam Lukas Hartmann wieder in den Sinn und brachte ihn auf die Idee, eine Geschichte darüber zu schreiben. Die Bilder dazu lieferte die Künstlerin Tatjana Hauptmann, die berichtete, sie arbeite an einer doppelseitigen Illustration etwa eine Woche. Auch ein Buch sei nicht in fünf Stunden geschrieben, so Hartmann. Und beide kennen die Situation, aus den verschiedensten Gründen halt ein Werk nochmals von vorn zu beginnen.

Der Käfer in der Geschichte

Auf der Suche nach den verlorenen Dingen spielt ein VW Käfer als Schluchtwächter und Helfer eine wichtige Rolle. Da der Illustratorin ein Käfer aus der Sammlung von August Füchslin als Vorlage diente, kam es dazu, dass diese Lesung im Autohaus Füchslin vor passender Kulisse stattfand. Nach der Vorlesung nahmen sich Lukas Hartmann und Tatjana Hauptmann viel Zeit für das Signieren von Buch-Exemplaren. Ihnen beiden gefiel die Atmosphäre sehr gut und auch die Besucher waren begeistert und angetan von diesem aussergewöhnlichen Anlass.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

19.04.2011

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www.schwyzkultur.ch/LyrjtV