Wurde auch in Einsiedeln geschätzt: Die unkomplizierte Art von Pascal Voggenhuber. Foto: Sinaida Kälin
Wurde auch in Einsiedeln geschätzt: Die unkomplizierte Art von Pascal Voggenhuber. Foto: Sinaida Kälin

Literatur

Grosses Interesse an Buch: Von Engeln und Geistführern

Am vergangenen Freitag präsentierte Pascal Voggenhuber, das jüngste Medium der Schweiz, erfolgreich sein neustes und insgesamt drittes Buch «Entdecke deinen Geistführer» im Hotel Drei Könige in Einsiedeln.

Der aus dem Baselbiet stammende Bestseller-Autor Pascal Voggenhuber ist für seine medialen Fähigkeiten in der gesamten Schweiz, aber auch über die Grenzen hinaus, bekannt. Die Kontaktaufnahme mit Verstorbenen ins Jenseits ist nur eine seiner unzähligen Fähigkeiten.

Gegen 200 Interessierte

Im Februar diesen Jahres fasste Voggenhuber den Entschluss, neben seinen zwei bereits erschienenen Werken «Leben in zwei Welten» und «Nachricht aus dem Jenseits», ein neues Buch zum Thema Geisterführer und Engel zu verfassen. Mit Erfolg, denn das vom Giger Verlag herausgebrachte Werk schoss sofort auf Platz 1 der Schweizer Sachbuch-Bestsellerliste. Auch in Einsiedeln war der Ansturm gross. Die Veranstaltung war bereits im Voraus bis auf den letzten Platz ausverkauft. Ein rund 200-köpfiges Publikum, bestehend aus Mitgliedern aller Altersklassen, nahm im Saal des Hotels Drei Könige Platz und wartete gespannt auf die Präsentation von Voggenhubers «Neuling».

Selber in Kontakt treten

Galant, mit Charme und Witz führte Voggenhuber durch den Abend. Zu Beginn erzählte er kurz über sich und sein Leben als Medium, wie er die Welt schon als Kind sah und bis heute wahrnimmt. Er schilderte, wie er lernte, mit seiner Gabe umzugehen und diese einzusetzen, um beispielsweise anderen Leuten Trost zu spenden oder ihnen bei ihren Problemen weiterzuhelfen. Danach äusserte er sich zur Entstehungsgeschichte des neuen Buches und die damit verbundene Arbeit. Zum Schluss des Anlasses durften die interessierten Besucher noch einige Fragen an das Medium richten und sich eine Unterschrift ins neu erstandene Buch ergattern. In «Entdecke deinen Geistführer» erklärt Pascal Voggenhuber, was man unter Geistführern oder Engeln versteht, dass jeder von einem oder mehreren Geistführern begleitet wird und wie man durch Meditation und spezifische Übungen seinen Geistführer finden, mit ihm in Kontakt treten und mit ihm zusammen wirken kann.

Begleiter und Helfer

Als Geistführer bezeichnet Voggenhuber Begleiter und Helfer in allen Lebenslagen, welche durch das physische Auge nicht wahrnehmbar sind, denen man jedoch auf einer spirituellen Ebene mittels besagten Übungen begegnen kann. Ein Prozess, der nicht von heute auf morgen vonstattengeht, man muss bereit sein, einen gewissen Aufwand zu betreiben, um seinen Geistführer kennenzulernen und mit ihm langsam eins zu werden. «Einen Geistführer sollte man als seinen besten Freund ansehen. Um eine tiefe Freundschaft aufbauen zu können, sollte diese auch täglich gepflegt werden. Wer also mit seinem Geistführer in Kontakt treten und eine Beziehung aufbauen möchte, sollte dafür Zeit aufwenden und meditieren. Auch wenn es einem gut geht. Denn welche Freundschaft funktioniert schon, wenn der Eine nur bei Problemen den Weg zum Andern findet», sagte Pascal Voggenhuber. Auch das Thema Engel fasst er in «Entdecke deinen Geistführer» auf. So schreibt er unter anderem, dass er persönlich glaube, dass Engel für grössere Menschengruppen verantwortlich seien oder eine grössere Aufgabe hätten als einzelnen Menschen zu dienen.

Publikum war begeistert

Das Publikum am Freitagabend war begeistert über die Erzählungen und Schilderungen des Mediums. Seine unkomplizierte und doch fesselnde Art machte die Präsentation seines Buches zu einem ganz speziellen Anlass für jeden Einzelnen im Saal. Auch Joe A. Fuchs, der Verlagsvertreter und Mitorganisator war fasziniert. Für ihn sei es eine besondere Freude, dass Pascal Voggenhuber sich immer wieder die Zeit nehme, nach Einsiedeln zu kommen, er schätze dies sehr.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

03.11.2009

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schwyzkultur.ch/e7jmXW