Autor Paul Jud mit «Meiri»: Der kleine Junge verfällt der Anziehungskraft des grossen Weihnachtssterns. Bild Ladina Cattaneo
Autor Paul Jud mit «Meiri»: Der kleine Junge verfällt der Anziehungskraft des grossen Weihnachtssterns. Bild Ladina Cattaneo

Literatur

«Meiris» zweites Abenteuer

Mit «Meiri und der Weihnachtsmarkt» bringen Paul Jud und Toni Ochsner heute Abend bereits ihr zweites Kinderbuch heraus. Diesmal dreht sich die Geschichte um Meiri und seine Abenteuer auf dem Weihnachtsmarkt.

Mit «Meiri und der Mond» haben der Autor Paul Jud und Illustrator Toni Ochsner 2010 ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht. Mit «Meiri und der Weihnachtsstern» folgt nun eine Fortsetzung. Zwar sind beides in sich geschlossene Geschichten, den Protagonisten wird man aber auch im neusten Abenteuer der beiden Einsiedler begegnen. Die Geschichte spielt erneut in unserer Region, und zwar am Einsiedler Weihnachtsmarkt. Hier begegnet man Meiri und seinen Eltern, Ernst und Maria Fröhlich. Und weil es dem kleinen Jungen bei gemütlichen Gesprächen zwischen seinen Eltern und allerlei Bekannten schnell einmal langweilig wird, begibt er sich auf eine Erkundungstour mit Folgen.

Fein inszenierte Vernissage

Die Idee für die turbulente Geschichte stamme nicht aus der eigenen Kindheit, verriet der Autor gestern im Interview: «Zu meiner Zeit gab es noch keine Weihnachtsmärkte.» Im Geschichtenerzählen ist Jud aber ein Routinier. Als seine Kinder noch klein waren, habe er ihnen jeweils am Abend eine Zehn-Minuten-Geschichte erzählt. Dabei lieferte einer seiner Söhne ein Stichwort, worauf derVater loslegte – genau zehn Minuten lang. Die aktuelle Geschichte von Meiri ist natürlich etwas länger, die Spontaneität, die der Autor im neuen Kinderbuch an den Tag legt, ist wohl aber dieselbe, die bereits seine eigenen Kinder gefesselt hat. Die Illustrationen zur Geschichte liefert der Künstler Toni Ochsner. Er zeichnete jahrelang Karikaturen für den «Nebelspalter». Die Vernissage zum neuen Kinderbuch findet heute Abend um 19.30 Uhr in der «Klosterschmiede» in Einsiedeln statt. Sie liefert den passenden Rahmen für eine etwas andere und fein inszenierte Vernissage.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

22.11.2011

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schwyzkultur.ch/MKu69m