«Meiri und der Nuggibaum» ist das letzte Werk von Paul Jud und Toni Ochsner aus der beliebten «Meiri»-Buchreihe.
«Meiri und der Nuggibaum» ist das letzte Werk von Paul Jud und Toni Ochsner aus der beliebten «Meiri»-Buchreihe.

Literatur

«Meiris» finaler Auftritt voller Leben

Am letzten Dienstagabend stellte Paul Jud sein letztes «Meiri-Buch» vor. Die Bilderbuchvernissage von «Meiri und der Nuggibaum» durften die vielen Gäste im Regionalspital Einsiedeln erleben.

Fast pünktlich um halb Acht Uhr begrüsste Paul Jud seine Gäste im Eingangsbereich herzlich und mit grosser Freude. Das «böse Mädchen», Rita Noser, durfte auch an diesem Abend nicht fehlen. Sie gehört einfach dazu mit ihren frechen und witzigen Sprüchen. Paul Jud, der sein letztes, das zehnte «Meiri-Buch» geschrieben hat, freute sich, dass er das Buch im Regionalspital Einsiedeln vorstellen durfte, da die Geschichte von Meiri in genau diesem Spital erzählt.

Bereits das nächste Buch vor Augen


Paul Jud bedankte sich auch bei seinen Sponsoren, die ihn all die Jahre unterstützt hatten, um diese Bilderbuch-Reihe zu realisieren. Paul Jud und Toni Ochsner freuten sich, dass auch das zehnte und letzte Buch wieder eine wunderschöne und spannende Geschichte von Meiri erzählt. Traurig seien sie aber nicht, dass das letzte Buch nun fertig sei. Sie könnten gut loslassen und sich schon auf ein nächstes Buch, einen Roman, konzentrieren. Bevor dann die eigentliche Buchvernissage begann, begrüsste Urs Birchler vom Spital Einsiedeln die Anwesenden und freute sich, dass das Regionalspital Einsiedeln auch in diesem Buch eine grosse Rolle spiele und sie den Besuchern das Spital so ein wenig näherbringen können. So durften sich die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer auf einen kleinen Rundgang im Spital begeben, wo auch Meiri mit seinem gebrochenen Arm überall war. Die Notfallstation, der erste Stock und die Praxis von Kinderarzt Dr. Rupp wurden den Gästen vorgestellt und es wurde ein kleiner Einblick gewährt.

Einweihung des Nuggibaums


Nach diesem Rundgang stellte Pater Aaron das Buch vor. Er erzählte, wie und warum Meiri stürzte und ins Spital gebracht wurde, wie er dort einen Freund fand und was es denn mit dem Nuggibaum auf sich hat. Dieser Nuggibaum, eine Idee von Dr. Stefan Rupp, wurde an jenem Abend gesegnet und eingeweiht. Die Kinder dürfen von nun an ihre Nuggis an den Baum hängen. Den Nuggi «loslassen», sei ein grosser Schritt für die Kinder, da dieser viel Trost und Geborgenheit für die Kinder bedeutet. Dies durften die Gäste bei der Einweihung vom Nuggibaum gleich erleben, als drei Kinder ihren Nuggi an den farbigen Bändern am Baum festmachten. Es fiel nicht allen Kindern gleich leicht, dies zu tun, genau wie im Buch, als der neue Freund von Meiri diesen Schritt machte. Zum Schluss dieses Abends durften die vielen Gäste einen köstlichen Apéro von der Bäckerei Schefer in der Cafeteria geniessen und die letzte Ausgabe von der Bilderbuchserie signieren lassen von Paul Jud und Toni Ochsner. Für diesen spannenden und fröhlichen Abend bedankte sich das Publikum mit einem grossen Applaus.



Einsiedler Anzeiger / sss

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

22.11.2019

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schwyzkultur.ch/4564fC