Auch «The Ravens» mit Pater Lukas Helg, Rahel Fröbel, Angela Steinauer und Pater Urban Federer sorgten für gute Stimmung. Foto: Gimmi Zanolari
Auch «The Ravens» mit Pater Lukas Helg, Rahel Fröbel, Angela Steinauer und Pater Urban Federer sorgten für gute Stimmung. Foto: Gimmi Zanolari

Musik

Abwechslung mit Jazz, Rock und Hip Hop

Die Vereinigung der ehemaligen Stiftsschüler «Alumni Scholae Einsidlensis» organisierte zum ersten Mal ein Band Revival. Zahlreiche Bands boten einen vielfältigen Abend der Musik.

Endlich war es so weit und der grosse Alumni-Event 2009 stand vor der Tür. Aus der Idee von Vorstandsmitglied Daniele Bürli war ein musikalischer Anlass der Extraklasse entstanden, bei dem alte und aktuelle Stifts-Bands die Gelegenheit erhielten, ihre musikalische Begeisterung auf der Bühne auszuleben. Das Programm versprach einiges: Kleine Quartette und Formationen mit über 40 Mitgliedern, singende Patres und rockende Alt- Stiftler mit mittlerweile ergrautem Haar, Jazz und Ska, und einen absolut abwechslungsreichen Abend.

Auftakt der Studentenmusik

Die Studentenmusik eröffnete unter der Leitung von Marcel Schuler den Event im Dorfzentrum Einsiedeln. Obwohl die Reihen im Saal noch eher spärlich besetzt waren, kam Stimmung auf und so mancher Zuhörer schwelgte in Erinnerungen an die Zeit in der Stiftsschule. Nach kurzem Umbau gehörte die Bühne vier leidenschaftlichen Sängerinnen und Sängern: «The Ravens ». Im vergangenen Jahr hatten sie ein Konzert gegeben und dabei für die Stifts-Partnerschule Namwala in Sambia gesammelt. Den männlichen Part des Quartetts bilden Pater Urban Federer und Pater Lukas Helg, während zwei Maturandinnen des Jahres 2007 die hohen Stimmen singen.

Zuschauer begeistert

Die Begeisterung der Zuhörer nahm auch bei der nächsten Band, den «Geminors», nicht ab. Die vier Mitglieder liessen Hits aus Jazz, Swing und Pop wieder aufleben. So schallten Frank Sinatras Melodien und beispielsweise «Hit the Road Jack» durch den Raum und liessen die Zuhörer vergnügt mitwippen. Unter der Leitung von Adeline Marty trat im Anschluss mit den «Switcherooney’s» wieder eine etwas grössere Formation auf die Bühne und gab vier Songs aus unterschiedlichen Sparten wie Gospel oder Pop gekonnt zum Besten.

Abrupter Wechsel

Vor der Pause wechselte das Musik- Genre schliesslich abrupt, denn nun stand mit «Merciless Conviction» Alternative Punk Rock auf dem Programm. Der Lautstärkepegel schnellte rasant in die Höhe – einerseits aufgrund der musikalischen Darbietung, andererseits durch die lauthals johlende Menge. Nach der Pause ging es weiter mit den Auftritten der eher älteren Alumni-Generationen. «Kiwi Bar», eine vierköpfige Einsiedler Band, machte den Anfang. Nachdem die jungen Männer ihr Band-Dasein vor drei Jahren beendet hatten, standen sie nun wieder gemeinsam auf der Bühne und rockten den Saal mit ihren alten Hits wie «Romeo&Julia».



Vor 29 Jahren zum letzten Mal

Von vielen am sehnlichsten erwartet wurde jedoch der Gig von «Orcus». Das letzte Mal sind wir vor 29 Jahren zusammen aufgetreten», riefen sie dem Publikum zu und stellten enttäuscht fest: «Leider sind die Girls jetzt weg.» Mit ihren beliebtesten Songs sorgten die vier Maturanden von 1981 für Entertainment pur und beendeten ihre Darbietung mit einem gelungenen «Imagine». Zu guter Letzt trat die wohl bekannteste Band des Abends auf die Bühne. «Schachmatt» spielte bereits am «Open Air Hoch-Ybrig» und verbindet Rock und Funk mit Hip Hop. Die fünf Musiker sorgten für ein kurzweiliges Ausklingen eines überaus gelungenen Events.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.09.2009

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