Der Orchesterverein blickte bei seiner Jubiläumsgeneralversammlung in die Zukunft des Vereins. Bild zvg
Der Orchesterverein blickte bei seiner Jubiläumsgeneralversammlung in die Zukunft des Vereins. Bild zvg

Musik

Auf Erfolge in der Zukunft hinarbeiten

29 Mitglieder und Gäste trafen sich am 26. Februar im «Bären» zu dieser besonderen Generalversammlung. Der Orchesterverein wird im laufenden Jahr nicht einfach eine Jubiläumsfeier zum 150-jährigen Bestehen geben, sondern setzt auf verschiedene zukunftsgerichtete Aktivitäten.

Begonnen hat das Jahr mit der Aufschaltung der neuen Website des Vereins. Zudem wurde die Jubiläumsbroschüre an 7148 Haushaltungen des Bezirks verteilt. Am 12. und 19. Januar konnten Interessierte an Schnupperproben teilnehmen. Schön, dass acht Mitspielerinnen nun weiterhin die Proben besuchen. Am Vormittag des 16. April, anlässlich des Schwyzer Kulturwochenendes, kann sich jedermann direkt ein Bild von der Probenarbeit machen. Es ist Tradition beim OVE, jungen Musikern die Möglichkeit zum Auftreten zu geben. So wird die erst 14-jährige Seraina Nussbaumer, zusammen mit ihrem Vater Donat Nussbaumer, am Konzert vom 22. Mai zu hören sein. Der Jubiläumsausflug im Juni führt den Verein in den Landesplattenberg Engi in Glarus. In einer imposanten Halle des ehemaligen Schieferbergwerks wird der Verein ein Konzert geben. Im Oktober findet das speziell gestaltete Jubiläumskonzert statt, bei dem auch in die Vergangenheit geschaut wird.

Auch 2015 in speziellem Rahmen

Auch 2015 trat das Orchester ausserhalb des gewohnten Rahmens auf, nämlich am Gästival, unter anderem mit Tango, Ragtime, den Steyrischen Tänzen und dem Heiri-Höhn-Marsch, welcher dem Erfinder der Zugerkirschtorte gewidmet ist. Hatte doch diese Spezialität ebenfalls ein Jubiläum zu feiern. Den zweiten Teil des Abends bestritt das «Claribella-Quintett». Dessen Mitwirken wird von der Präsidentin herzlich verdankt. In ganz guter Erinnerung wird auch das Konzert in der Jugendkirche mit den ausgezeichneten Flötistinnen Fränzi Stäuble und Junia Landtwing bleiben.



Der Kassier Johannes Borner kann einen ausgeglichenen Kassenbericht vorweisen. Dies dank der Mitglieder- und Gönnerbeiträge und vor allem der Mitwirkung vieler Orchestermitglieder bei Festgottesdiensten in der Klosterkirche. Pater Lukas Helg dankt im Namen des Klosters für das Mitwirken des Orchesters. Ganz besonders dankt er der Dirigentin Lucia Canonica für ihre grosse Unterstützung und dem Ehepaar Küchler für ihrenjeweiligen Einsatz.

Viel Arbeit

In einem alten Protokollbuch steht der Satz: « Nur fleissiges Üben und regelmässiger Probenbesuch führen zu erfolgreichem und genussvollem Musizieren » Das könnte wohl auch ein Gedanke der derzeitigen Dirigentin Lucia Canonica sein, die mit viel Engagement und dem nötigen Humor Proben und Aufführungen leitet, sich um die oft aufwendige Notenbeschaffung kümmert und allenfalls auch fehlende Stimmen schreibt. «Ein Jubiläum feiern ist schön und bietet Gelegenheit, Rückblick zu halten. Doch darf man sich keinesfalls mit dem Erreichten zufriedengeben und in den vergangenen 150 Jahren verharren. Nur indem man den Blick nach vorne richtet und konsequent auf Erfolge in der Zukunft hinarbeitet, hat der Verein eine Chance und kann vielleicht auch seinen 200. Geburtstag feiern.» Mit diesen Worten schliesst Präsidentin Ruth Thalmann die GV.

Infos

www.orchesterverein-einsiedeln.ch

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

08.03.2016

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schwyzkultur.ch/x15N6B