Manu Burkhart ist Spezialgast bei Tempesta am Musikfest in Einsiedeln
Manu Burkhart ist Spezialgast bei Tempesta am Musikfest in Einsiedeln

Musik

Extra einen neuen Song eingeübt

Morgen Abend spielt der Divertimento-Komiker Manu Burkart alias «JK» am Einsiedler Musikfest. Eine der 18 Bands am Musikfest Einsiedeln ist Tempesta.

Der Auftritt findet morgen Samstagabend von 22.30 bis 24 Uhr auf der Hauptbühne statt. Mit dabei ist ein Spezialgast.

Patrizia Pfister: Worauf freuen Sie sich morgen am meisten?

Manuel Burkart: Auf den Tempesta-Sound, die sensationelle Kulisse und auf ein hoffentlich lautstark mitgroovendes Publikum!

Woher kennen Sie die Band?

Ich sah die Truppe vor vielen Jahren in der Schüür Luzern und war von ihrem Sound einfach fasziniert, dieser Southern-Rock-Touch war neu für mich und mir gefiel der Mix extrem gut. Darauf habe ich sie kontaktiert, jedoch ohne Absichten mitzuwirken, sondern einfach in Form eines ermutigenden Feedbacks zu ihrem Schaffen. Ein Besuch der Jungs in einer Divertimento-Show war die Folge und somit war das gemeinsame Musik-Feuer entfacht.

Wie viele Stücke spielen Sie morgen zusammen mit Tempesta?

Bis anhin hatte ich etwa fünf Songs im Repertoire, zwei Tempesta-Songs und drei Covers von Metallica und Kid Rock. Für Einsiedeln äusserte ich den Wunsch, einen neuen Song einzuüben. Das haben wir gemacht und ich freu mich saumässig auf den Song. Seit letztem Jahr haben wir ja noch einen gemeinsamen Song, in dem ich nicht an der Gitarre sondern am Mikrofon bin, das heisst ein Angestellter von mir aus Spreitenbach bin.

Singen Sie auch?

Singen darf man das nicht nennen. Wenn, dann johle, schreie ich gerne mal was ins Mikrofon. Mein Gesang ist okay, reicht aber nicht zur Funktion als Leadsänger.

Gefällt Ihnen Tempestas Musikstil?

Sehr! Sie haben vor allem das Songwriting geil drauf. Päsce ist ein bewundernswerter Gitarrist. Ich schaue ihm sowie Reto gerne aufs Griffbrett und staune einfach, wie locker ihre Finger über die Saiten segeln. Privat höre ich gerne härtere Musik, Thrash-, Death-Metal und Metal-Core, habe aber auch Ohren für komplett anderes wie Klassik, Hip-Hop und sogar an einer schönen Schlager-Ballade habe ich Freude.

Ist der Auftritt morgen eher ein PRGag oder ein Freundschaftsdienst?

Das basiert alles auf Freundschaft. Den Jungs bringt mein Mitwirken vielleicht etwas Publicity, mir bringts einfach Spass und Erfahrung im Musikbereich.

Spielen Sie mit Gage oder gratis?

Schweizer Bands, egal welchen Stils, haben es genug schwer, da zapf ich nicht noch am Geldhahn an.

Haben Sie schon einmal vor Einsiedler Publikum musiziert?

Mit Plan B, unserem vorletzten Divertimento-Programm, gastierten wir in Einsiedeln. Ich habe nur gute Erinnerungen daran!

Waren Sie auch schon als Pilger in Einsiedeln?

Ja, im Rahmen meiner Lehrerausbildung im Seminar St. Michael in Zug latschten wir um 3 Uhr nachts von Zug nach Einsiedeln. Ich mag Wandern, aber nicht in der Nacht. Meine Begeisterung und Motivation hielt sich drum schwer in Grenzen. Wir versuchten auf jeden vorbeifahrenden Traktor aufzuspringen und ich schrie so manches unheilige Fluchwort in die frühen Morgenstunden. So konnte ich bei Ankunft in der Klosterkirche grad mal zur Beichte antreten.

Ich kenne Sie vor allem als die eine Hälfte des Cabaretduos Divertimento. Wie viel Zeit bleibt da noch für die Musik?

Leider zu wenig. Aber nicht nur wegen Divertimento, auch meine Kinder und das Familienleben sind halt zeitintensiv.

Als Cabarettist schlüpfen Sie in viele verschiedene Rollen. Wer tritt am Einsiedler Musikfest auf?

Manu als Manu, ich als ich ... und ein bisschen Spreitenbach.

Warum sollte man das Konzert unbedingt besuchen?

Weil die Region stolz sein darf auf diese vier Jungs! Wer fetten, melodiösen Country-Rock hören will, avanti avanti und hopp vors Kloster!

Einsielder Anzeiger und Höfner Volksblatt (Patrizia Pfister)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.08.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/VFajRF