Von links: Bruno Blattmann (Neumitglied), alt Präsident und Vorjodler Bruno Bisig (30 Jahre), Sepp Kälin «Chilähüsler» (Neumitglied), Alois Beeler (30 Jahre). Foto: zvg
Von links: Bruno Blattmann (Neumitglied), alt Präsident und Vorjodler Bruno Bisig (30 Jahre), Sepp Kälin «Chilähüsler» (Neumitglied), Alois Beeler (30 Jahre). Foto: zvg

Musik

Fleissige Jodler vor ereignisreichem Jahr

Im Vereinslokal Restaurant Berghof auf dem Schnabelsberg besammelten sich die Mitglieder des Jodelklubs zur 93. Generalversammlung.

Nach der offiziellen Begrüssung durch den Präsidenten Alois Betschart wurde die Versammlung mit dem Lied «We d’Schwälbeli i Süde ziehnd» von Adolf Stähli eröffnet. Mit insgesamt 55 Terminen – 12 davon Auftritte – dürfen die Jodler auf ein eher ruhiges, deswegen aber nicht minder interessantes Jahr zurückblicken. Zu einem regelrechten Höhepunkt gehörte, neben dem obligaten urchigen Jodleroubed, der Auftritt am Jubiläum des Tolggä-Chörlis. Hier dürften einige Besucherinnen und Besucher vom unkonventionellen Auftritt des Alpenröslis überrascht gewesen sein!


Viele fleissige Jodler


Die Dirigentin zeigte sich in ihrem Bericht sehr erfreut über das Engagement in den Proben, aber auch bei den Auftritten. Dies widerspiegelte sich im Traktandum Ehrungen. Ein Grossteil der Jodler konnte nämlich für sehr fleissiges Mitwirken ausgezeichnet werden. Mit dem 2. Bass Alois Beeler und Vorjodler sowie alt Präsident Bruno Bisig konnten zudem zwei dieser fleissigen Sänger für 30 Jahre Mitgliedschaft im Klub geehrt werden. Leider musste die Versammlung von drei Austritten Kenntnis nehmen. Es sind dies die allesamt starken und teilweise schon langjährigen Sänger Edgar Marty (2. Bass), Christoph Füchslin (1. Tenor) und Ralf Schnyder (2. Tenor). Erfreulicherweise entschieden sich jedoch mit Bruno Blattmann (Bennau) und Sepp Kälin «Chilähüsler» (Einsiedeln) zwei topmotivierte Hospitanten, weiterhin im Klub mitzusingen. Beide wurden anlässlich der ersten Schnupperprobe im Herbst 2017 «angeworben» und konnten nun als Mitglieder aufgenommen werden. Angeknüpft an dieser erfolgreichen Strategie wurde im vergangenen Herbst eine weitere Schnupperprobe durchgeführt. Daraus resultierend singt nun Martin Bachofen (Weissenbach) als Hospitant mit und ergänzt dadurch den 1. Tenor perfekt. Vorstandstechnisch gab es keine Veränderungen. Einzig Aktuar Reto Besmer stand zur Wahl und wurde mit einem Glanzresultat für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Durch den Austritt von Christoph Füchslin verwaiste auch der Posten des 2. Revisors. Mit alt Klubvogt Domini Reichmuth wurde jedoch ein äusserst umsichtiger Finanzexperte für dieses äusserst anpruchsvolle Amt gefunden.


Wichtige Termine in Aussicht


Zum Einsatz kamen während der Generalversammlung nicht nur die Stimmbänder der Jodler, sondern auch deren Schreibfedern und Agenden. Denn bereits jetzt darf der Klub auf einige wichtige Termine des kommenden Vereinsjahres vorausschauen. So beispielsweise auf einen speziellen Auftritt auf dem Rossberg. Hier wird zum ersten Mal ein Naturjutzerfest durchgeführt werden, welche das Alpenrösli mit der Einsiedler Wärchtigstracht und seinen traditionellen Jützen mitgestalten darf. Der Jodleroubed wird nun wieder, wie es normalerweise Brauch war, am letzten Samstag im April stattfinden. Neben den Gastgebern werden das «Fontannechörli» aus dem Entlebuch, das «Echo vom Stöcklichrüz» sowie die Jungformation «Sowieso» aus Weissbad für beste Unterhaltung sorgen. Ein Besuch wird sich bestimmt lohnen. Abschliessend gilt es zu erwähnen, dass programmtechnisch ein wichtiger Entscheid gefällt wurde. Der Jodlerklub Alpenrösli wird am Zentralschweizerischen Jodlerfest in Horw, welches Ende Juni stattfindet, teilnehmen. Auf treue Fans in den vordersten Rängen freuen sich die Jodler bereits jetzt!


Einsiedler Anzeiger / mitg.

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

08.02.2019

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schwyzkultur.ch/C5Y9VA