Die 200 Besucher bekamen ein unglaublich buntes und abwechslungsreiches Programm an traditionellen, bekannten und weniger bekannten Musikstücken und Eigenkompositionen zu hören. Bild Rita Lang
Die 200 Besucher bekamen ein unglaublich buntes und abwechslungsreiches Programm an traditionellen, bekannten und weniger bekannten Musikstücken und Eigenkompositionen zu hören. Bild Rita Lang
Ein gelunges erstes Konzert von Wilber Calver, welches hoffentlich nicht das Letzte sein wird.
Ein gelunges erstes Konzert von Wilber Calver, welches hoffentlich nicht das Letzte sein wird.

Musik

Heisse Rhythmen, traditionelle Klänge

Am Samstag fand im Dorfzentrum das Konzert des in Einsiedeln wohnhaften Wilber Calver statt. Es war das erste Konzert des kubanischen Dudelsackspielers hier in Einsiedeln.

Seine Bandmitglieder eröffneten das Konzert mit kubanischen Rhythmen und stimmten das Publikum auf einen Abend der musikalischen Extraklasse ein. Wilber Calver begrüsste anschliessend das Einsiedler Publikum und drückte seine Freude über die so zahlreich erschienenen Besucher aus. Es sei für ihn ein besonders wichtiger und schöner Abend, so Calver, da es für ihn das erste Konzert in Einsiedeln sei.

Bunt und abwechslungsreich

Es folgte ein unglaublich buntes und abwechslungsreiches Programm an traditionellen, bekannten, weniger bekannten Musikstücken und Eigenkompositionen. Das ganze Bandprojekt basiert auf der Idee, keltische Klänge mit kubanischen Rhythmen zu kombinieren. Eine wichtige Komposition in diesem Projekt ist die Interpretation von John Newtons «Amazing Grace», bei welcher Wilber Calver die Melodie auf dem Dudelsack spielte und dabei von afrokubanischen Trommeln begleitet wurde. Eines der Lieder spielte die Band erstmals an diesem Abend zusammen. Jeder hatte seinen Part für sich zu Hause geübt und nun zusammen auf der Bühne präsentiert. Nicht nur die Art der dargebotenen Stücke war sehr abwechslungsreich, auch die vielen verschiedenen Instrumente, die zum Einsatz kamen, brachten viel Schwung in den Abend.

Visuelles Feuerwerk

Nebst dem akustischen Vergnügen bot ein kubanisches Showtanzpaar ein visuelles Feuerwerk an rhythmischen Tanzschritten, wahnsinnigen Bewegungen und Verrenkungen. Mit ihrer Showeinlage eröffneten sie die Tanzfläche für die Konzertbesucher. Ein Teil nahm diese Einladung gerne an und bewegte sich ausgelassen zu den sommerlichen Rhythmen. Ein besonderer Abend war es auch für Wilber Calvers Mutter, die im Publikum anwesend war und die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte. Nach zwei Zugaben neigte sich ein besonderer Abend dem Ende zu. Doch die Musik hallte bestimmt in so manchem Konzertbesucher weiter und brachte Wärme und Ferienfeeling in die Februartage.

Lebensfreude und Energie

Wilber Calver ist nach diesem Abend seinem Wunsch, sich hier in Einsiedeln zu integrieren, ein grosses Stück näher gekommen und brachte viel Lebensfreude und Energie aus seiner Kultur in die unsrige. Sein erstes Konzert hier war mit 200 Besuchern verschiedensten Alters ein voller Erfolg und wird hoffentlich nicht sein letztes gewesen sein.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

15.02.2011

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www.schwyzkultur.ch/BrCiHu