Das Klarinettenensemble «Holzbiig» entführte die Schülerinnen und Schüler in die Welt des kleinen Klabautermanns. Foto: Martina Reichmuth
Das Klarinettenensemble «Holzbiig» entführte die Schülerinnen und Schüler in die Welt des kleinen Klabautermanns. Foto: Martina Reichmuth

Musik

Musikalische Gespenstergeschichte

Am vergangenen Freitag lud das Klarinettenensemble «Holzbiig» zur musikalischen  Geschichte «Der kleine Klabautermann». Insgesamt sieben Klassen vom Kindergarten bis zur sechsten Primarklasse aus dem Bezirk folgten der Einladung.

Schon vor zehn Jahren stellte das Klarinettenensemble «Holzbiig» in seinem zweiten Projekt den kleinen Klabautermann vor. Mit der musikalischen Liebesgeschichte «Der kleine Klabautermann» werden für Schulen und die Öffentlichkeit nochmals Erlebnisse des kleinen Klabautermanns in den Bergen aufgeführt.


Vom Kindergarten bis 6. Klasse


Die Lehrpersonen der Schulen Einsiedeln hatten die Möglichkeit, sich vorgängig bei Musikschulleiter Adrian Meyer für die Aufführung anzumelden. Wer wollte, konnte mit der Klasse das Stück etwas genauer anschauen und auch einige Lieder dazu einüben. Um 10.20 Uhr, mit etwas Verspätung, da die Klasse aus dem Viertel den Bus verpasst hatte, konnte die Vorführung starten. Nachdem die fünf Musikanten ihre Plätze auf der Bühne eingenommen hatten, klärte Sprecher und Sänger Daniel Bentz die rund 120 Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse darüber auf, was ein Klabautermann überhaupt ist. Begleitet von den fünf Klarinetten in verschiedener Grösse wurden sie bald in die Abenteuer des Schiffgespenstes, das ist ein Klabautermann nämlich, hineingezogen.


Verliebtes Schiffsgespenst


Der kleine Klabautermann suchte eine Abwechslung in seinem Leben auf hoher See. Da kam ein Brief, welchen eine Dohle von einem in den Bergen lebenden Einsiedler angehängt bekommen hatte, gerade recht. So machte er sich auf in die Berge, um den Einsiedler zu besuchen. Dort lernte er dann die Bauerstochter Eva kennen und verliebte sich in sie. Leider missgönnte ihm die weisse Frau dieses Glück und verletzte das Mädchen schwer. Dennoch gab es schliesslich ein Happy End für die beiden.


Szenen musikalisch untermalt


Daniel Bentz führte die Kinder und anwesenden Lehrpersonen gekonnt durch das Abenteuer des kleinen Klabautermanns. Sowohl sprecherisch wie auch musikalisch konnte der Tenor überzeugen und die Kinder mit der Geschichte mitreissen. Er wurde ständig durch die fünf Musikanten und ihre Instrumente begleitet. Denn neben den verschiedenen Klarinetten spielten sie unter anderem auch noch auf einer Blockflöte, einer Okarina und auf Bongos, welche einige der erzählten Szenen noch etwas mehr untermalen konnten. Angeleitet wurden die fünf Musikanten von Sabine Gertschen, welche ebenfalls spielte.


Zauberlied als Zugabe


Nach rund 45 Minuten war die Geschichte des kleinen Klabautermannes fertig und Daniel Bentz und die fünf Musikantinnen Anita Inderbitzin, Patricia Meier-Mächler, Salome Besmer, Gurgen Kakoyan und Sabine Gertschen wurden mit grossem Beifall durch die Schüler beklatscht. Als Zugabe wurde nochmals das Zauberlied angespielt, welches die Kinder teilweise mitsingen konnten. Etwas vor dem eigentlichen Schulschluss durften die Klassen in die Mittagspause entlassen werden. Auch wenn es vor allem für die kleineren Schüler eine Geduldsprobe war (mussten sie doch lange ruhig sitzen und zuhören), hat die Geschichte des Klabautermanns den meisten gut gefallen.


Einsiedler Anzeiger / mia

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.01.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/ZvSssj