Die grösste Gruppe der ausgezeichneten Kategoriensieger (Violine/Viola) stellte sich dem Fotografen. Bild zvg
Die grösste Gruppe der ausgezeichneten Kategoriensieger (Violine/Viola) stellte sich dem Fotografen. Bild zvg

Musik

Noten schwebten über Einsiedeln

70 junge Musikschüler zeigten kürzlich ihr Können am 3. VMSZ-Solistenwettbewerb in Einsiedeln.

Kürzlich füllten sich die Schulhäuser Brüel, Furren und das alte Schulhaus in Einsiedeln nicht mit Lernenden, sondern mit 70 jungen Musizierenden aus den Musikschulen des Kantons Schwyz und Uri. Sie stellten sich einem Solisten-Wettbewerb für einen Jurybericht und ein Anerkennungs-Zertifikat. Im Mittelpunkt standen Violine, Viola Violoncello, Kontrabass,Gitarre,Harfe,Keyboard, Klavier und Schlagwerk. Schirmherr war Alt-Regierungsrat Georg Hess, Präsident des Verbandes der Musikschulen im Kanton Schwyz, in der Durchführung unterstützt von den Rotary-Clubs des Kantons Schwyz und Uri unter Führung von Heinz Hüsler Präsident RC Küssnacht. Gegen 9 Uhr verdichtete sich die Kadenz der Pulsschläge der jungen Teilnehmer, Noten wurden nochmals gecheckt, die Instrumente geprüft, der Level des Lampenfiebers war am Steigen.

Je zwei Stücke

Vor Juroren und Publikum hatten die Musizierenden Gelegenheit, ihr Können zum Besten zu geben. Gefordert waren zwei Musikstücke, die Auswahl konnten die Musikschüler zusammen mit den Musikschullehrpersonen jeweils selbst treffen. Für viele Schülerinnen war es das erste Mal überhaupt, dass sie vor Publikum spielen. Der verdiente Lohn war jeweils der grosse Applaus, den sie nach jedem Stück entgegennehmen konnten. Grundsätzlich kann jede Musikschülerin oder Musikschüler am Wettbewerb mitmachen, «aber einige Voraussetzungen müssen schon mitgebracht werden», führte Heinz Imhof, Musikschullehrer aus Muotathal, aus. Die veranstaltenden Schwyzer Musikschulen möchten damit eine niederschwellige Möglichkeit zum Wettbewerbserlebnis bieten. Natürlich braucht es eine motivierte und fleissige Arbeit am Instrument und eine Portion Mut,sich einer Beurteilung zu stellen.

Je zwei Juroren

Je zwei Juroren pro Instrument beurteilten das Dargebotene und eröffneten anschliessend den Mitwirkenden detailliert in Einzelgesprächen die gelungenen und die verbesserungswürdigen Aspekte der Vorträge. Viele der Teilnehmenden durften danach den Bericht und das Diplom «mit Erfolg teilgenommen» stolz entgegennehmen. Die besten Vorträge wurden mit dem Diplom «mit Auszeichnung» am Ende des Tages in der gemeinsamen Schlussveranstaltung speziell gewürdigt.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (pd)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.02.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/uCF7FY