Mit ihrem Dirigenten Rolf Galliker hatten die Musikantinnen und Musikanten der MG Konkordia ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Foto: Franz Kälin
Mit ihrem Dirigenten Rolf Galliker hatten die Musikantinnen und Musikanten der MG Konkordia ein abwechslungsreiches Programm einstudiert. Foto: Franz Kälin

Musik

Unterhaltungskonzert der Musikgesellschaft Konkordia

Unter dem Motto Konkordissimo konnten die vielen Besucher einen gemütlichen Abend ganz nach dem Muster der erfolgreichen Samstagabend-Sendung Benissimo erleben.

Wer sich für das VIP-Angebot der MG Einsiedeln angemeldet hatte, musste bereits frühzeitig für den Apéro und das anschliessende Nachtessen eintreffen. Die rund 200 angemeldeten VIPs konnten noch von weiteren Annehmlichkeiten profitieren. Reservierter Sitzplatz, zwei Konkordissimo-Lose für die Auslosung um den Hauptgewinn, eine musikalische Überraschung und einen Kaffeegutschein für die Kaffeestube. Die später eintreffenden Konzertbesucher hatten die restlichen Plätze im vorderen Dorfzentrumssaal so schnell belegt, dass auch der hintere Saal noch geöffnet werden musste.

Auftakt mit einem Klassiker

Das eigentliche Konzertprogramm eröffnete die MG Konkordia Einsiedeln unter der Leitung von ihrem Dirigenten Rolf Galliker mit dem Bundesrat-Gnägi-Marsch. Einem Klassiker aus der Marschliteratur komponiert von Albert Benz. Nach der Begrüssung durch den Konkordia Präsidenten Markus Dobler führte der Moderator Beni Thurnheer alias Sepp Ochsner durch den Abend. Mit der Polka Sedesatka, Goldene Hochzeit, fand wieder ein Klassiker aus der Blasmusik Platz im Programm. Mit dem Stück Exaltation, einer Ouverture für Band, komponiert von James Swearingen, spielten die Konkordianer das Selbstwahlstück, mit dem sie im Juni dieses Jahres am Thurgauer Kantonalmusikfest teilgenommen hatten. Ein gehörfälliges Stück aus der dritten Stärkeklasse. Der nächste Titel gehörte dann ganz dem geladenen Gaststar William Francis Jones. Kurz genannt Billy Jones. In Blue Spanish Eyes konnte man sich von seiner einfühlsamen und vollen Stimme überzeugen. Im Hintergrund immer mit der subtilen Begleitung der Konkordia. Vor der Pause wurde mit dem Cha-Cha-Cha Patricia noch ein bisschen südamerikanische Stimmung in den Saal gespielt.

Ein weiterer Ohrwurm

Musikalisch kam nach der Pause ein weiterer Ohrwurm zur Aufführung. Hans Lacher mit seinem Alphorn gab zusammen mit der Konkordia die Swiss Lady zum Besten. Mit dem Stück Eighties Flashback wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer in die achtziger Jahre zurückversetzt. Paul Murtha hatte bekannte Melodien zu einem tollen Medley zusammengetragen. Der nächste Titel liess die Herzen aller Trompeterfreunde höher schlagen. Mit Bugler’s Holiday stellten sich Hanspeter Egli, Christoph Schildknecht und Christian Schönbächler ins Rampenlicht. Christoph Schildknecht musste kurzfristig für den in der RS und in der Überlebenswoche weilenden Valentin Egli einspringen. Mit Bravour meisterte das Trio die solistischen Klippen hervorragend und zeigte eine tolle Leistung. Das Publikum war ebenso begeistert und erklatschte sich eine Wiederholung. Für die Stimme von Billy Jones war der Titel New York, New York, früher gesungen von Frank Sinatra, wie geschaffen. Diesmal gesellten sich noch die drei jungen Tänzerinnen Maria, Vanessa und Sara-Maria dazu. Das Publikum war derart begeistert, dass eine Wiederholung gefordert wurde. Gerne wurde dem Wunsch entsprochen.

Ländlerkapelle integriert

Ganz im Gegensatz zum vorherigen Titel stellte sich nun vor der Bühne die Ländlerkapelle Sihlsee-Föxler auf. Mit Armin Dobler am Bass, Urs Kälin am Piano, Fritz Egli am Akkordeon, Max Birchler und Edi Nussbaumer an den Sopransaxophonen wurde der Ländler Schinke mit Ei vorgetragen. Das Arrangement für Blasmusik, in dem auch swingende Variationen des Originals vorkamen, hatte der Bruder des Dirigenten, Peter Galliker, geschrieben. Dass diese Ländlerformation nicht nur eigens für diesen Abend aufspielte, konnte man an dem schönen Ausdruck und der Musikalität der Musiker gut hören. Vor dem letzten Stück hatte nun Beni Thurnheer alias Sepp Ochsner noch die schöne Aufgabe, den Hauptpreis an den Gewinner auszulosen. Die Glücksfee Jasmine Birchler hatte wirklich grosses Glück und zog von den drei Losen in der Ankäliirä ihr eigenes Los für den Hauptpreis. Für die anderen zwei waren die Träume für den grossen Gewinn nun geplatzt, und so hiess denn auch das letzte Stück vom heutigen Konzertabend. S’Träumli nach einem Arrangement von Christoph Walter setzte den Schlu

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

10.11.2009

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schwyzkultur.ch/1r1nWn