Beim Frühjahrskonzert überzeugten die Musiker der Studentenmusik mit einem vielfältigen Repertoire. Foto: Franz Kälin
Beim Frühjahrskonzert überzeugten die Musiker der Studentenmusik mit einem vielfältigen Repertoire. Foto: Franz Kälin

Musik

Von Klassik, über Rock, bis Ländler

Die Studentenmusik der Stiftsschule gab am letzten Samstag das alljährliche Frühjahrskonzert, bei dem sich die Maturandinnen und Maturanden mit einem besonderen Beitrag verabschieden. Die Zuhörer bekamen eine breite Palette an Musik vorgesetzt.

Die Studentenmusik alias Feldmusik präsentierte sich wie gewohnt in ihren strahlend roten Uniformen vor einem sehr gut gefüllten Theatersaal voller Ex-FM'lern, Verwandten, Bekannten und sonstigen Blasmusik-Fans. Nach den ersten beiden Stücken machten sich die Gabrielibläser bereit, die zurzeit etwas an Personalmangel leiden und nur zu dritt auftraten. Im klassischen Stück «Duettino» der Gesamtmusik spielten die beiden Flöte-Solistinnen Denise Egli und Céline Kälin sehr gekonnt und schön. Nach dem Tenorsax-Solo von Linda Schilliger begleitet von Marcel Schuler, folgten heisse «Cuban Sounds».

Abschied der Maturanden

Ganz im Sinne der Tradition verabschiedeten sich die Maturanden der Studentenmusik mit einem speziellen Beitrag: In einem kurzen Sketch über die «guten alten Studentenmusik-Zeiten» wurde manch eine Anekdote zum Besten gegeben. Dann spielten die zehn Musikantinnen ein «Best of», das aus den altbekannten Stücken «Final Countdown», «Joshua» und «C-Jam Blues» bestand. Das Publikum spendete begeisterten Applaus. Nach der Übergabe einer Schutzbrille (gegen Verletzungen mit dem Dirigentenstab) und Baldriantropfen (gegen Nervosität) an den Dirigenten Marcel Schuler wurde der FM auch noch ein grossformatiges Gruppenfoto der Studentenmusik 2011 geschenkt, das sich im neu gebauten Musikhaus aufhängen lässt. Nach «The Owl» und dem altbekannten «In the Mood» gab es eine kurze Pause.

Tropische Klänge

Den weiteren Verlauf des Konzerts läutete die Studentenmusik mit den tropischen Klängen von «Kokomo» ein. Das «Sax-Quintett mit Trompete» gab «The Entertainer» sowie die Ouvertüre von Rossinis «Wilhelm Tell» zum Besten. Nach einem andächtigen «I Will Follow Him» und dem rockigen «Best of Queen» folgte die Kleinformation Almdudler. Dort überzeugten das Klarinettisten-Duo, ein Kontrabassist und Schuler am Klavier mit zwei lüpfigen Ländlern. Nach dem rassigen «Kasatschok» folgte die «Band» (ehemals Banis Big Band) bestehend aus sechs Musikerinnen und Musikern. Nach «Tribute to Benny Goodman» mit Klarinettensolist Marco Kronauer folgte das letzte Stück «Countdown». Das Publikum erwirkte durch heftiges Klatschen noch zwei Zugaben.

Nachwuchsvorhanden

Für die Studentenmusik ist es jedes Jahr ein harter Schlag, mit den Maturanden oftmals auch die besten und erfahrensten Musiker zu verlieren. Am Laetarekonzert zeigte sich jedoch, dass auch viele gute Junge vorhanden sind, um die Tradition der Studentenmusik fortzusetzen. Dazu kommen jedes Jahr neue Musikanten hinzu, mit denen hoffentlich die frei werdenden Stimmen der Maturanden sowie einige Löcher im tiefen Blech gestopft werden können.Alles in allem ein sehr gelungenes Konzert, die Studentenmusik zeigte einmal mehr, wie es sich mit Spass und Herzblut musiziert.

Einsiedler Anzeiger

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

12.04.2011

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