Mitglieder der Studentenmusik Einsiedeln vor dem Atomium in Brüssel. Bild Irmgard Fuchs
Mitglieder der Studentenmusik Einsiedeln vor dem Atomium in Brüssel. Bild Irmgard Fuchs

Musik

Zum letzten Mal auf FM-«Tournee»

Die Studentenmusik der Stiftsschule reiste dieses Jahr nach Belgien. Die Mitglieder der Studentenmusik, genannt FM, erlebten in den letzten 20 Jahren super spannende Tourneen, es war wohl der Höhepunkt eines jeden Jahres.

Der aktuelle Reisebericht von den beiden Aktuarinnen Deborah Züger und Zoe Schönbächler.

Tag 1: Hallo Belgien

Bereits am frühen Morgen des 8. Mai, um 6.30 Uhr, besammelten sich die Mitglieder der Studentenmusik vor dem Theatereingang. Nach dem Verladen des Materials ging die Reise in Richtung Brüssel los. Es folgte eine etwa siebenstündige Carfahrt, um 16 Uhr erreichten sie die Jugendherberge mitten in Brüssel. Nach dem Einrichten machten sie sich auf den Weg ins Zentrum. Das Nachtessen fand individuell in kleinen Gruppen statt, wobei die Älteren darauf achteten, auch die Jüngeren mitzunehmen.

Tag 2: Waterloo

Am zweiten Morgen stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Die Einsiedler erfuhren interessante Fakten über die Stadt und sahen viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das Atomium und den Königspalast. Den Nachmittag verbrachten sie in Waterloo, wo Napoleon seine grösste Niederlage erlitten hat. Ein Audioguide führte sie durch das Museum. Dann folgte der wohl sportlichste Teil der FM-Reise: Um zum Denkmal für alle gefallenen Soldaten zu gelangen, mussten sie insgesamt 225 Stufen erklimmen, wobei einige ganz Sportliche einen zusätzlichen Schwierigkeitsgrad einbauten: Sie missachteten nämlich die Treppe und wanderten den steilen Hang lieber durch das Gras hinauf.

Tag 3: Leuven

Nach einer eher kurzen Nacht mussten sie bereits um 8 Uhr mit dem Car in Richtung Leuven losfahren. Dort fanden nämlich die ersten zwei Konzerte statt. Im Paridaensinstituut, in dem Schüler von 2½ bis 18 Jahren zur Schule gehen, gaben sie zweimal ein 30-minütiges Konzert. Besonders den Kleinsten schienen die Stücke sehr zu gefallen, denn als Begleiterin Irmgard Fuchs jeweils die Stücke «Frozen», «Pirates of the Carribbean» und «Pokémon» ansagte, herrschte rege Begeisterung. Nach dem Mittagessen stand eine Stadtführung in Leuven auf dem Programm. Sie wurde von Maturanden der Schule durchgeführt, die den Deutschunterricht besuchen. Leider fiel diese Führung wortwörtlich ins Wasser: Kaum begonnen, setzte ein sehr heftiger Regenschauer ein, der alle bis auf die Knochen durchnässte. So brach man die Führung ab und begab sich zurück zur Schule. Da die Schüler jedoch viel Aufwand betrieben hatten, zeigten sie der Studentenmusik die Stadt in einem Aufenthaltsraum via Google Street View.

Tag 4: Antwerpen

Um 8.30 Uhr erwarteten sie die Begleiter beim Car. In rund einer Stunde erreichten sie Antwerpen, wo Marcel Schuler eine Hafenrundfahrt organisiert hatte. Zwei Stunden lang fuhren sie durch den Hafen der wichtigsten Handelsstadt und versuchten, die holländischen Erklärungen aus den Lautsprechern zu verstehen. Anschliessend begaben sie sich gemeinsam ins Zentrum der Stadt. Das Mittagessen nahmen alle individuell ein und erkundeten danach auf eigene Faust Antwerpen. Am Abend, nach Brüssel zurückgekehrt, spürten sie alle die Anstrengung und Hitze des Tages und gingen entsprechend früh ins Bett.

Tag 5: Ieper, Oostende

Kurz nach 8 Uhr ging es mit dem Car los, es stand die längste Busfahrt innerhalb Belgiens bevor. In Ieper angelangt, machten sie sich für das nächste Konzert im College Ieper bereit. Die Studentenmusik spielte das bisher beste Konzert in einem vollen Saal und wurde dafür mit viel Applaus beehrt. Nach dem Mittagessen fand auf dem Pausenplatz ein Fussballspiel statt, bei dem vor allem die männlichen Mitglieder mit der grossen Trommel und Fangesängen Stimmung machten. Dies weckte die Lust, selber auch ein Fussballspiel zu veranstalten. Es spielten die Flöten zusammen mit den Klarinetten und den Schlagzeugern gegen den Rest. Verschwitzt aber zufrieden stiegen sie danach wieder in den Bus ein und fuhren nach Oostende an die Nordsee. Es war sehr beeindruckend, wie alle gemeinsam den Nachmittag am Meer verbrachten. So gingen die zwei Stunden wie im Flug vorbei.

Tag 6: Zevenkerken, Gent

Am letzten Tag in Belgien machten sich die FMler um 8.30 Uhr auf zu unseren letzten zwei Konzerten. Diese gaben sie in der Abdijschool in Zevenkerken, eine

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.05.2016

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