Neu im Seniorenchor 60+ (von links): Rita Bettschart, Franz Barmettler und Heidi Bernasconi. Rechts aussen Präsidentin Evi Hupfauf. Foto: Werner Bösch
Neu im Seniorenchor 60+ (von links): Rita Bettschart, Franz Barmettler und Heidi Bernasconi. Rechts aussen Präsidentin Evi Hupfauf. Foto: Werner Bösch

Musik

Zuwachs beim Chor Singen 60+

Seit über zehn Jahren dirigiert Yvonne Theiler den Einsiedler Chor Singen 60+. An der Generalversammlung hielt Präsidentin Evi Hupfauf Rückschau aufs vergangene Vereinsjahr. Auch 2019 stehen einige Aktivitäten auf dem reich befrachteten Programm.

Wie hoch muss man sich das Durchschnittsalter in einem Seniorenchor vorstellen? Im Falle des einheimischen Chors Singen 60+ beträgt dieser Schnitt 74,4 Jahre. Die erwiesene Tatsache, dass Singen jung erhält, dürfte verantwortlich sein, dass man sich keineswegs in einem «alten Chor» fühlt. Nebst den wöchentlichen Proben – sie finden jeweils am Mittwoch von 17.30 bis 19 Uhr statt – gibt es zahlreiche Auftritte und gesellige Anlässe. Dass durchschnittlich 51 Sängerinnen und Sänger in den Proben erscheinen, spricht für das grosse Bedürfnis dieses Angebots.


Beliebtes Singen im Altersheim


Singen 60+ nimmt für sich nicht in Anspruch, ein Chor mit Wettkampf- Ambitionen zu sein. In den Proben arbeitet man recht zielgerichtet auf die jährlich knapp zehn Auftritte hin, mit denen man anderen Menschen eine frohe Stunde schenken möchte. So freuen sich der Vorstand und die Vereinsmitglieder immer wieder auf die Ständchen in den beiden Alters- und Pflegeheimen Gerbe und Langrüti. Den Bewohnerinnen und Bewohnern ist die Freude jeweils ins Gesicht geschrieben, wenn die gut gelaunte Sängerschar im einheitlichen Outfit auftritt. Höhepunkt im letzten Vereinsjahr war unbestritten das Adventskonzert in der Jugendkirche anlässlich des Weihnachtsmarktes. Ein Ensemble der Musikgesellschaft Egg breicherte diesen Anlass mit seinen musikalischen Klängen. Dieses Mitsingkonzert wird 2019 einem Auftritt mit Gesang und Texten in der Jugendkirche Platz machen. Der jährlich stattfindenden Vereinsreise blicken die meisten Sängerinnen und Sänger jeweils besonders ungeduldig entgegen. Im letzten Sommer ging es nach St. Gerold, wo der Chor den von Pater Martin Werlen gehaltenen Gottesdienst musikalisch umrahmen durfte. Wer St. Gerold kennt, kann sich vorstellen, wie sehr der Aufenthalt im österreichischen Grossen Walsertal dem Einsiedler Sängervölklein gefiel. Es ist wirklich ein Ort, «wo sich Himmel und Erde begegnen».


Ein Jahresprogramm, das gefällt


Im Chor Singen 60+ sind die Stimmlagen wie folgt verteilt: 20 Sopran, 21 Alt, 12 Tenor und 9 Bass. Man sieht: Männerstimmen sind immer willkommen. Mit Franz Barmettler gelang es, den Tenor um eine Stimme aufzustocken. Rita Bettschart (Alt) und Heidi Bernasconi (Sopran) durften anlässlich der GV ebenfalls in den Chor aufgenommen und von Präsidentin Evi Hupfauf herzlich begrüsst werden. Das Jahresprogramm ist reichhaltig und wird von der jungen Dirigentin Yvonne Theiler (Unterägeri) bestens zusammengestellt. Nebst den erwähnten Auftritten führt die im Juni stattfindende Vereinsreise ins glarnerische Klöntal. Ob Proben, Auftritte oder gesellige Anlässe: Im Chor Singen 60+ herrscht immer eine kameradschaftlich gelöste Stimmung. Nicht «unschuldig » daran ist Vereinspräsidentin Evi Hupfauf, die ihr Amt mit grosser Kompetenz und Freude an der Sache ausübt.


Einsiedler Anzeiger / w.b.

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

05.04.2019

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