Die Nepomuk-Musikanten spielten am Sonntag zum Abschluss des diesjährigen Kultursommers. Bild zvg
Die Nepomuk-Musikanten spielten am Sonntag zum Abschluss des diesjährigen Kultursommers. Bild zvg

Volkskultur

Dritter Kultursommer ging zu Ende: «Wir hatten mehr Leute als im Vorjahr»

Die Verantwortliche zieht ein erfreuliches Fazit. Positiv
erwähnt sie das gebotene Programm der aufgetretenen Gruppen und Vereine, die vielen Gäste und die gute Stimmung.

«Unsere Bilanz fällt sehr positivaus», sagt Susanne Staiger, Teamleiterin von Einsiedeln Tourismus und Projektleiterin des dritten Einsiedler Kultursommers, der vom 9. Juni bis am 20. August 14 Events auf einer temporären Bühne im Paracelsus-Park beim Alten Schulhaus, meistens unter freiem Himmel, beinhaltet hat, im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Tourismusfachfrau erwähnt das vielfältige und abwechslungsreiche Programm mit Musik, Gesang und Tanz sowie die aktiven und dynamischen Gruppen und Vereine, einheimische und auswärtige gleichermassen, die sich während zehn Wochen präsentiert haben.

Abschluss als Höhepunkt

Das persönliche Highligt der Projektleiterin, die selber nicht jeden Event besuchen konnte, war der Abschlussanlass vom letzten Sonntagnachmittag. «Zum Abschluss des Kultursommers haben wir einen kunterbunten Musiksonntag zusammen mit dem Völkerfest und dem Drehorgelfestival erlebt.» Sie hebt das grosse Besucheraufkommen und die tolle Stimmung positiv hervor, was auch für viele andere Anlässe seine Gültigkeit habe. Dass der Kultursommer bei den Leuten so gut ankommt, führt Susanne Staiger auf verschiedene Faktoren zurück. Sie erwähnt die schöne Lage beim Alten Schulhaus, das tolle Ambiente des Paracelsus- Parks und vor allem die Freude der aufführenden Gruppen und Vereine.

Mehr Leute als im Vorjahr

Wie viele Besucherinnen und Besucher dem Kultursommer insgesamt beigewohnt haben, kann die Projektleiterin schwer abschätzen. Nur so viel: «Wir hatten mehr Leute als im Vorjahr.» Der Platz sei eigentlich immer gut gefüllt gewesen. Der Kultursommer habe sich etabliert, freut sich die Projektleiterin. Unter den Gästen machte Einsiedeln Tourismus, das bei jedem Anlass mit mindestens einem Vertreter des Vorstands oder des Büroteams als Ansprechpartner für die auftretenden Formationen vertreten war, viele Einheimische, aber auch Auswärtige aus.

Sponsoren und Partner

Der Einsiedler Kultursommer entstand aus dem Gästival-Projekt im Jahr 2015, als die Zentralschweiz 200 Jahre Gastfreundschaft feierte. Einsiedeln Tourismus mit den Swiss Casinos Pfäffikon-Zürichsee finanzieren hauptsächlich den Anlass . Zudem erhält Einsiedeln Tourismus Unterstützung vom Bezirk sowie von lokalen Partnern und Sponsoren. «Neben der Organisation, der Infrastruktur, dem Marketing ist auch personeller Koordinationsaufwand seitens Einsiedeln Tourismus gefordert», sagt Susanne Staiger. Das Konzept sieht vor, dass die Gruppen und Vereine nichts bezahlen müssen. Sie treten gratis auf und führen die Festwirtschaft. Der Ertrag fliesst in die eigene Kasse. Für die Besucher ist der Eintritt frei.

Nur ein Anlass abgesagt

Die Projektleiterin, die diese Aufgabe von der zwei Jahre auf Mandatsbasis arbeitenden Astrid Fink übernommen hat, freut sich, dass nur einer von 15 geplanten Events abgesagt werden musste – am 22. Juli der Auftritt des Kulturvereins Fismo. Die Open-Air-Party konnte bei schlechtem Wetter platzbedingt nicht in den Gemeindesaal im Alten Schulhaus verlegt werden. Beim Anlass vom 28. Juli musste das Programm wegen Krankheit geändert werden. Anstelle der Muulörgeler vom Höcklistein traten das Jodelduett Käthi Ruhstaller und Pia Kälin mit der Begleitung von Sepp Gwerder sowie die Muulörgeler vom Ägerisee auf. Seit der diesjährigen Austragung stand den Veranstaltern von Einsiedeln Tourismus der Gemeindesaal als Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter zur Verfügung. Der Entscheid fiel jeweils zwei Stunden vor Konzertbeginn. Von der Möglichkeit, in den Gemeindesaal auszuweichen, musste vier Mal Gebrauch gemacht werden – am 30. Juni beim Aspirantenspiel der Musikschule und Jugendmusik Einsiedeln, am 2. Juli bei der Hudeli- Musig und Stubete, am 11. August beim Zumba zum Mitmachen und am 18. August bei der Blaskapelle Etzel-Kristall. Flexibilität war gefragt.

Aktiv mitmachen

Neu war dieses Mal, dass die Besucherinnen und Besucher an einem Event selber aktiv werden konnten – am 11. August beim Zumba zum Mitmachen. Leider konnten sich die Teilne

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

25.08.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/hAjAQC