Dies & Das
Erster Schritt zu neuem Kulturtreffpunkt
Die IG Kultureden nimmt die Arbeit auf: Im Gebäudekomplex der Villa Schoeck soll der bestehende Edensaal restauriert und Platz für Veranstaltungen geschaffen werden.
Das Bedürfnis, endlich einen richtigen Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen zu erhalten, ist in Ingenbohl seit Jahren präsent. Dass dieses Bedürfnis breit ist und in der ganzen Bevölkerung als dringend erachtet wird, zeigte sich am Dienstagabend einmal mehr im «Waldstätterhof». Rund dreissig Personen stimmten innert lediglich 30 Minuten den Plänen zu, den Edensaal – im historischen Gebäudekomplex auf dem Gütsch, bestehend aus der Villa Schoeck und dem ehemaligen Hotel Eden – instand zu stellen und kulturell nutzen zu können. Die IG, die sich als Verein dieses Ziel zusammen mit Vertretern der Familie Schoeck und der Stiftung Albert Janser Familienfonds auf die Fahne schreibt, wurde ins Leben gerufen.
«Wir unterstützen die Ziele des neuen Vereins sehr», führte an der Versammlung Stiftungsrat Ralph Janser aus. Der Saal soll im Rahmen eines Neubaus in neuem Glanz erstehen und damit ein Bedürfnis abdecken, das in Brunnen seit Jahren virulent ist. «Wir haben keinen Saal für solche Veranstaltungen», brachte es Josias Clavadetscher auf den Punkt, der sich seit jeher für kulturelle Belange an seinem Wohnort einsetzt.
Neuer Vorstand einstimmig gewählt
Der Vorstand des neuen Vereins wurde in globo und mit Applaus bestellt. Grünen-Kantonsrat Andreas Imbaumgarten, der seit einem Jahr dem Verein Kultur Brunnen vorsteht, wird auch den Verein Kultureden präsidieren. Ihm zur Seite stehen neben Aktuar Josias Clavadetscher auch Vizepräsident Jonathan Prelicz, Präsident des Schoeck-Festivals, und Kassierin Petra Birchler. Als Revisorin wird Sylvia Schranz amten.
Der Verein will die Pläne für den neuen Edensaal «ideell unterstützen» und das Gespräch mit der Janser-Stiftung, der Schoeck-Familie und dem Schoeck-Festival begleiten. Zudem will die IG grundsätzlich verbindlich festlegen, wie der Saal für private und öffentliche kulturelle Anlässe genutzt werden kann. Als Behördenmitglied und Privatperson freute sich am Dienstagabend im Schoeck-Saal des «Waldstätterhofs» auch der Ingenbohler Kulturverantwortliche, Mitte-Gemeinderat Norbert Mettler. Er hoffe, dass das Projekt in eine für alle gute und erfolgreiche Zukunft geführt werden könne.
Bote der Urschweiz / Jürg Auf der Maur
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Bote der Urschweiz
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