Den Vorschriften geschuldet: Am Konzert des Bläserensembles DiVent gab es viel Raum zwischen den Musikantinnen und Musikanten.  Bild Paul A. Good
Den Vorschriften geschuldet: Am Konzert des Bläserensembles DiVent gab es viel Raum zwischen den Musikantinnen und Musikanten. Bild Paul A. Good

Musik

Facettenreiches Konzert auf hohem Niveau

Das Bläserensemble DiVent trotzt mit einem Konzert in Pfäffikon eindrücklich den Corona-Bedingungen.

Mit einem eindrücklichen Konzert in der Aula des Schulhauses Weid in Pfäffikon bewies das Bläserensemble DiVent, dass man auch unter erschwerten Bedingungen die Musik weiterhin pflegen kann, wenn auch nur vor wenigen Zuhörern. Doch diese hatten ihr Kommen nicht zu bereuen. Das Bläseroktett mit zwei Oboistinnen, zwei Hornisten, zwei Fagottisten und zwei Klarinettisten, verstärkt mit einem Kontrabass, überraschte mit einem Kammerkonzert, das neben den Klassikern Beethoven und Schubert auch George Gershwin mit seiner Oper «Porgy and Bess» im Repertoire hatte.

Von Beethovens «Fidelio» …


Der Abend begann mit Beethovens Oper «Fidelio» – die einzige Oper, die er schrieb. Daraus spielte das Ensemble das Duett mit Jaquino und Marzelline «Jetzt, Schätzchen, jetzt sind wir allein», die Arie der Marzelline «O wär ich schon mit dir vereint», das Quartett «Mir ist so wunderbar» und den Marsch aus dem 1. Akt.

… bis Gershwins «Porgy and Bess»


Dann folgten «Scenes from Porgy and Bess» aus der berühmten Oper von George Gershwin. Zu hören waren so bekannte Titel wie «Summertime», «Bess Is Gone» oder «There’s a Boat Dat’s Leavin’ Soon for New York». In dieser Komposition wurden mit dem Englischhorn und der Bassklarinette zusätzlich zwei Instrumente eingesetzt, die zum Charakter der Musik von «Porgy and Bess» gehören. Mit Gershwins Musik bewies das Oktett, dass es durchaus auch in einem etwas anderen Musikgenre zu Hause ist. Den Abschluss machte das «Oktett in F-Dur D.72» von Franz Schubert. Aus diesem Werk spielte das Orchester das «Menuett – Trio I und II» sowie das Finale. Der Applaus der maximal zugelassenen 30 Zuhörerinnen und Zuhörer belohnte die neun Protagonisten für ein facettenreiches und unterhaltsames Konzert auf hohem Niveau.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Paul A. Good

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

09.11.2020

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schwyzkultur.ch/Jg9UpE