Das Akkordeon-Orchester Wollerau verbreitete festliche Stimmung. Bild Bettina Schärlinger
Das Akkordeon-Orchester Wollerau verbreitete festliche Stimmung. Bild Bettina Schärlinger

Musik

Stimmungsvolle Melodien

Am Sonntag kamen die Bewohner des Alterszentrum am Etzel in Feusisberg und des Pflegezentrums Pfarrmatte in Freienbach in den Genuss eines Adventskonzerts. Das Akkordeon- Orchester Wollerau präsentierte einen bunten Strauss an Melodien.

Es gehört zur Tradition, dass das AO Wollerau am dritten Adventssonntag verschiedeneAlterszentren der Region besucht und dort den Bewohnern mit bunten Melodien den Sonntag versüsst. «Es ist für uns Vereinsmitglieder immer ein ganz spezieller Tag, wenn wir mit unserer Musik etwas Farbe und Sonnenschein zu den Bewohnern der Alterszentren bringen können», sagte Vereinspräsidentin Cécile Banz.

Mit scheinbarer Leichtigkeit

Das rund einstündige Adventskonzert unter der Leitung vonWerner Jung in der festlich geschmückten Cafeteria desAlterszentrums am Etzel in Feusisberg war geprägt von schwungvollen Werken. Volkstümliche Klänge aus der Feder des Dirigenten Jung und eine Zusammenstellung von bekannten Melodien der französischen Sängerin Édith Piaf führten das Publikum in vergangene Zeiten. Man konnte sich getrost im Stuhl zurücklehnen und die Vorträge geniessen. Das Konzert war nicht nur ein Hörgenuss sondern auch ein Augenschmaus. Es war beeindruckend, wie die Akkordeonisten ihre Finger mit scheinbarer Leichtigkeit über die Instrumentenknöpfen tanzen liessen. Auch technisch schwierige Stellen meisterten sie mit Ruhe und grossem Können. Das Orchester beendete sein Konzert mit einer Zusammenstellung traditioneller Weihnachtslieder und berührte so zum letzten Mal die Herzen des Publikums. Dieses summte bei den festlichen Melodien leise mit und dankte den Musizierenden mit einem kräftigen Applaus für die schöne, abwechslungsreiche Konzertstunde.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

16.12.2014

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schwyzkultur.ch/dXGXbm