Film

Silbermedaille für Feusisberger Animationskurzfilm

Der Animationskurzfilm der KSA-Absolventin Mia Lynn Ruhstaller mit dem Titel «Splitted» wurde beim nationalen Wettbewerb «Schweizer Jugend forscht» mit einer Silbermedaille ausgezeichnet.

Letztes Wochenende war die Feusisbergerin Mia Lynn Ruhstaller Teil des Finales von «Schweizer Jugend forscht» (wir berichteten). Von Donnerstag bis Samstag stellten die Finalistinnen und Finalisten ihre Projekte am FHNW Campus in Muttenz aus – Mia Lynn Ruhstaller mit ihrem ersten Animationskurzfilm «Splitted», den sie im Rahmen ihrer Maturaarbeit erstellt hat.

 

Zum ersten Mal Medaillen verliehen

Am letzten Tag des nationalen Wettbewerbs fand die Prämierungsfeier der 60. Ausgabe des Forschungswettbewerbes statt. «Wir konnten den Saal mit rund 400 Besucherinnen und Besuchern, vielen Angehörigen und 100ehemaligen Teilnehmenden füllen », erzählt Marianne Begré, Leiterin Kommunikation, zufrieden. Die jungen Forscherinnen und Forscher wurden mit Gold, Silber und Bronze geehrt. «Zum ersten Mal in der Geschichte von ‹Schweizer Jugend forscht›», informiert Begré. Zuvor wurden am nationalen Wettbewerb die Prädikate «gut», «sehr gut» und «hervorragend» vergeben. «Die Vergabe von Medaillen brachte den Teilnehmenden zusätzliche Wertschätzung zum Ausdruck», findet Begré.

 

Silber und jede Menge Erfahrung gesammelt

Für ihren Animationskurzfilm wurde die 19-jährige Feusisbergerin in der Kategorie «Gestaltung, Architektur, Künste» mit einer Silbermedaille prämiert und erhielt ein Preisgeld von 1000 Franken. «Ich bin sehr zufrieden », erzählt die Feusisbergerin, «es waren drei Tage voller Erlebnisse ». Für die 19-Jährige war es eine lehrreiche Erfahrung und sie durfte neue Bekanntschaften mit den anderen Teilnehmenden in ihrem Alter knüpfen. Auch mit der Expertin und Animationsfilmemacherin, die sie während ihrer Reise bei «Schweizer Jugend forscht» bei Bedarf begleitet hatte, konnte sie einen wertvollen Kontakt knüpfen. «Der Austausch mit einem Animations-Profi hat mir grossen Spass gemacht», sagt sie. Auch nach dem Wettbewerb bleiben sie für Ideen und Austausch in Kontakt. Das Preisgeld wandert bei Mia Lynn Ruhstaller vorbildlich auf ihr Sparkonto. «Ein kleiner Teil wird aber bestimmt auch in meine Reise vor dem Studium fliessen», sagt sie schmunzelnd.

Marianne Begré ist sich sicher, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestärkt aus diesem Anlass hervorgehen. Mia Lynn Ruhstaller kann dem zustimmen: «Während des Wettbewerbs habe ich nützliche Erfahrungen beim Präsentieren vor Leuten gesammelt und viele Soft Skills dazugewonnen.» Chance auf den Publikumspreis hat die KSA-Absolventin noch immer. Diesen bekommen diejenigen Jugendforscher, die für ihr YouTube-Video zu ihrem Projekt am meisten Likes haben. Mia Lynn Ruhstallers Video finden Sie unter «Mein erster Animationskurzfilm – Von der Idee bis zur Umsetzung».

 

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Ambra Moro

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Höfner Volksblatt & March Anzeiger

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Publiziert am

06.05.2026

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