Silvio Tschümperlin alias Slivoo hat seine zweite Single veröffentlicht. Bei «Ä Hand voll Liebi» unterstützen ihn Daniela Frei-Holdener und die Forstberg Jutzer. Bild zvg
Silvio Tschümperlin alias Slivoo hat seine zweite Single veröffentlicht. Bei «Ä Hand voll Liebi» unterstützen ihn Daniela Frei-Holdener und die Forstberg Jutzer. Bild zvg

Musik

Slivoo spannt mit Jutzern zusammen

Die viele Freizeit im Corona-Jahr hat Sänger Slivoo genutzt und mit den Forstberg Jutzern aus dem Ybrig das Lied «Ä Hand voll Liebi» neu aufgenommen.

Kein Gold, kein Silber, sondern eine Hand voll Liebe. Dies sind nicht etwa die Geschenke, die Silvio Tschümperlin alias Slivoo zu Weihnachten (nicht) erhalten hat, sondern die ersten Phrasen des Liedes «Ä Hand voll Liebi». Der im Jahr 2000 mit den Wet Dreams veröffentlichte Song hat der Einsiedler nun gemeinsam mit den Forstberg Jutzern aus dem Ybrig neu aufgenommen.

Auf der Suche nach mehr Würze


Die Idee dazu hatte Slivoo bereits in den Jahren, als die ersten Pop/Jodel-Lieder vom Jodlerklub Wiesenberg rauskamen. Die früheren Anläufe sind aber aufgrund von «Zeitmangel und kreativen Eingebungen» wieder versandet. Dieses Jahr hatte der Musiker genügend Zeit, weshalb er die Forstberg Jutzer aus dem Ybrig anfragte. Die Zusammenstellung mit Männern und Frauen passte Slivoo ganz gut. Und die Forstberg Jutzer waren ebenfalls sofort mit dabei. «Mir fehlte es aber noch etwas an Würze», erklärt er. Diese fand er schliesslich in der wunderschönen Gesangsstimme von Daniela Frei-Holdener. Sie war bereits bei der allerersten Version des Liedes mit von der Partie. «Deshalb habe ich sie angefragt, ob sie mir ihre Stimme auch in der Jodelversion leihen könnte.»

Schwieriger als gedacht


Sie tat, und nach einigen kleinen Anpassungen in Text und Melodie im Studio 2inchRecords in Goldau wurde der Song am 24. Dezember in neuem Gewand veröffentlicht. «Es war tatsächlich schwieriger als gedacht, die richtige Abmischung zwischen Jodel, Gitarre und Gesang zu finden.» Schliesslich sollte es nicht ein reines Jodellied, aber auch nicht ein zu gitarrenlastiges Stück werden. Ob und wie ihm dies gelungen ist, muss jeder selber entscheiden. Das Youtube-Video mit stimmungsvollen Bildern aus der Region Einsiedeln/ Ybrig wurde innert drei Tagen schon fast 1700 Mal angeschaut. «Das und die vielen positiven Feedbacks freuen mich sehr.»

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Silvia Gisler

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.12.2020

Webcode

www.schwyzkultur.ch/ckpTGQ