Das kombinierte Jugendblasorchester Höfe I und II präsentierte unter anderem sein Selbstwahlstück für das Weltjugendmusikfestival in zwei Wochen in Zürich.
Das kombinierte Jugendblasorchester Höfe I und II präsentierte unter anderem sein Selbstwahlstück für das Weltjugendmusikfestival in zwei Wochen in Zürich.

Musik

Alle Zutaten für eine Sommerserenade

Das Jugendblasorchester Höfe und die Harmonie Freienbach erfreuten mit ihrer Sommerserenade. Alle Zutaten für einen lauschigen Abend waren vorhanden. Stargast war Sängerin Beatrice Kümin.

Zu einer Sommerserenade gehören gutes Wetter, unterhaltende Klänge, eine Wurst vom Grill und ein kühles Getränk. Alle diese Zutaten waren bei der Harmonie Freienbach und beim Jugendblasorchester Höfe am Samstagabend perfekt vorhanden. So entwickelte sich auf dem Kirchplatz in Freienbach einmal mehr ein lauschiger Anlass. Das Schlechtwetterprogramm im benachbarten Gemeinschaftszentrum stand nie zur Debatte. So besetzte das einheimische Publikum alle Festbänke im Freien.

Die Musiker wollen es wissen

Den Auftakt machte das Jugendblasorchester Höfe I, später ergänzt durch die zweite Formation. Für einmal spielten die Jugendlichen, abwechselnd unter der Leitung der drei Höfner Blasmusikdirigenten Valentin Vogt (Freienbach), Thomas Dietziker (Schindellegi- Feusisberg) und David McVeigh (Wollerau) eher ernsthaftere Literatur. Die beiden Ansagerinnen Nathalie Keist und Ramona Fuchs erklärten auch warum: In zwei Wochen gilt es nämlich ernst, wenn der Auftritt am Weltjugendmusikfestival in Zürich ansteht. So packte das Jugendblasorchester Höfe die Gelegenheit beim Schopf und präsentierte anlässlich der Sommerserenade sein Selbstwahlstück «Suite Provençale». Das Publikum war beeindruckt, erfreute sich aber auch am Elvis-Medley oder etwa am lüpfigen Marsch zum Schluss.

Eine harmonische Einheit

Die Harmonie Freienbach unter Dirigent Valentin Vogt hingegen nahm es in jeder Beziehung locker – auch musikalisch, etwa mit einem Glenn-Miller- Medley. Ansager Thomas Gwerder liess es sich nicht nehmen, zwischendurch frei von der Leber von der vergangenen Vereinsreise zu berichten – darunter einigen nichtzitierbaren Anekdoten … Im Mittelpunkt der Vorträge stand aber ganz klar die einheimische Sängerin Beatrice Kümin. Sie sei doch tatsächlich etwas nervös angesichts so vieler Freienbacher im Publikum, gestand sie ein. Diese Nervosität legte sich allerdings bald, denn an dieser Sommerserenade blieb man schliesslich unter sich – ein Heimspiel im besten Sinne des Wortes. Die Gesangseinlagen, darunter zu «Hello Dolly» und «Feeling Good» von Nina Simone, ernteten erwartungsgemäss grossen Applaus. So durfte die Freienbacher Dorfgemeinschaft auch nach den musikalischen Darbietungen noch eine ganze Weile auf dem Dorfplatz zusammensitzen und den lauschigen Sommerabend geniessen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Andreas Knobel)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.06.2017

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schwyzkultur.ch/jw2EA2