Con brio – ein musikalisches Feuerwerk - 1

Musik

Con brio – ein musikalisches Feuerwerk

Rund 150 Musikanten, Sängerinnen und Sänger aus Ausserschwyz, Gaster, Glarner- und Heidiland proben derzeit für einen musikalischen Leckerbissen.

Dieser wird unter dem Motto «cantare-con brio» über die kommenden Neujahrstage in der Region Ausserschwyz, im Glarnerland so wie im Heidiland zur Aufführung gelangen. «Bereits längere Zeit schlummerte in mir die Idee, mit dem Männerchor Hätzingen-Luchsingen wieder einmal etwas richtig Grosses auf die Beine zu stellen», so Vreni Lins, Dirigentin des genannten Chors aus dem Glarner Hinterland. Nach Gesprächen mit den Vorstandskollegen war das Feuer entfacht und schon bald mit dem Regionalorchester Con brio auch das Begleitorchester und der Mitorganisator gefunden. Dazu gesellt sich ein Ad-hoc- Chor, zusammengestellt aus über 60 begeisterten Sängerinnen und Sängern aus dem Glarnerland, der March, Gaster und dem Heidiland. So proben bereits seit dem Frühjahr rund 150 Mitwirkende für das grossartige Projekt «cantare-con brio».

Höchstprädikat «vorzüglich»

In Sängerkreisen ist der 1971 aus der Fusion der beiden Chöre entstandene Männerchor Hätzingen- Luchsingen nicht unbekannt. Mit vorwiegend klassischen Werken gelangen ihm einige bemerkenswerte Konzerte. Auch Teilnahmen an interkantonalen und eidgenössischen Gesangsfesten, welche meist mit dem Höchstprädikat «vorzüglich» endeten, gehören zur Geschichte dieses Glarner Chors. Geleitet wird er seit 2006 von Vreni Lins aus Walenstadt, die an der Accademia di canto in Zürich die Gesangsausbildung erhielt. Sie ist Initiantin des Projekts und trägt zusammen mit Matthias Elmer aus Näfels, Dirigent des Orchesters Con brio, sowie Konzertmeisterin Caroline Thoma aus Schänis die musikalische Verantwortung. Matthias Elmer hat im August 2005 die Leitung des Orchesters Con brio von seinem Vorgänger Toni Kistler übernommen. Nachdem er 2006 das Lehrdiplom für Trompete abschloss, absolvierte Elmer am Konservatorium Zürich bis 2008 ein Studium zum Sinfonieorchesterdirigent. Seit September 2008 besucht er das Masterstudium für Sinfonie und Oper bei Professor Weikert in Luzern. Das Regionalorchester Con brio pflegt neben leichter Klassik vor allem die Wiener- und Salonmusik sowie moderne Unterhaltung vom Evergreen bis Musical. Der Verein ist als experimentierfreudig bekannt und daher auch als Begleitorchester verschiedener Chöre, Blasorchester, ja selbst von Country-Bands sehr gefragt. So spielten die Musiker unter anderem bereits erfolgreich bei grossen Projekten mit dem Glarner Chor Melody Train, mit den Kirchenchören von Galgenen, Walenstadt und Pfäffikon, dem Männerchor Schänis, dem Älplerchörli Obervaz oder mit der Musikgesellschaft Schänis zusammen.

Von der Oper bis ins Weisse Rössl

Die 150 Musiker und Sänger des aktuellen Projekts freuen sich darauf, den Musikfreunden der Region über den kommenden Jahreswechsel ein musikalisches Feuerwerk zu präsentieren. Bekannte Melodien aus «Aida», «Carmen», «Nabucco», dazu Zigeunerlieder, der berühmte «Donauwalzer» und weitere Walzermelodien von Johann Strauss und Co. sollen die Herzen der Zuhörer erobern.

Aufführungen des kantonsübergreifenden Projektes:

28. Dez. 2009
in Pfäffikon

30. Dez. 2009
in Glarus

2. Januar 2010
in Linthal

3. Januar 2010
in Mels

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

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Kategorie

  • Musik

Publiziert am

04.09.2009

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