Die musikalische Geschichte «Der kleine Klabautermann» war mit 200 Kindern als Zuhörerschaft der lebendige, bunte Auftakt der Musikwoche Crescendo. Sprecher und Sänger Fabian Röthlisberger vermochte die Zuhörer zu begeistern. Bild hot
Die musikalische Geschichte «Der kleine Klabautermann» war mit 200 Kindern als Zuhörerschaft der lebendige, bunte Auftakt der Musikwoche Crescendo. Sprecher und Sänger Fabian Röthlisberger vermochte die Zuhörer zu begeistern. Bild hot

Musik

Crescendo mit über 200 Kindern eröffnet

Die Freienbacher Schulkinder lauschten gestern Nachmittag im Gemeinschaftszentrum als erste Gäste der Musikwoche Crescendo dem musikalischen Märchen «Der kleine Klabautermann ».

Mit einem verliebten, lustigen Klabautermann, fünf Musikern, einem Erzähler und über 200 Schulkindern startete die Musikwoche Crescendo gestern Nachmittag mit viel Humor und Herz. «Der kleine Klabautermann» aus der Feder von Ernst A. Ekker und mit der Musik von Viktor Fortin ist eine musikalische Liebesgeschichte, die in zwei Vorstellungen erst die Kinder und danach die Erwachsenen erfreute. Ein Klabautermann – das weiss jedes Kind – ist ein Schiffsgespenst, das jedoch lieber Schiffskobold genannt wird. Ein Brief eines Einsiedlers lockte ihn vom Frachtschiff auf einen Berg hinauf. Der Einsiedler fühlte sich nämlich gar einsam und sehnte sich nach Geselligkeit. Dort oben lief der Kobold jedoch zuerst Eva, der «Hüpfenden vom Berg», über den Weg, und die zwei erliebten sich sofort. Das passte jedoch weder dem «Unheimlichen aus dem Nebeltal» und schon gar nicht der Tödin.

Eifersucht und Liebe

Beide tobten vor Eifersucht, während die Herzen vom Klabautermann und der Eva gefühlvoll flatterten. Wie nur soll die Liebe zwischen einer Menschin und einem Kobold funktionieren? Unmöglich! Der Tobsuchtsanfall der Tödin, die den Kobold in ihre eiskalten Sterbenshändchen ziehen wollte, erwies sich schlussendlich als Schlüssel zum Glück.

Gekonnte musikalische Umsetzung

Der Klabautermann wurde menschlich. Die Musiker Silvia Riebli und Dimitri Ashkenazy an der Klarinette, Cornelia Kinder und Anita Walde am Bassetthorn sowie Valentin Vogt an der Bassklarinette setzten die Stimmungen der farbenprächtigen Erzählung gekonnt in Musik um. Murmeltiere pfiffen, der Unheimliche stampfte, und die Hüpfende tanzte in einfühlsamer Vertonung.

Integration der Kinder

Sprecher und Sänger Fabian Röthlisberger holte die Kinder perfekt ab und zog sie in die Geschichte hinein. Gemeinsam mit ihnen sang er leidenschaftlich das Zauberlied. Der Auftakt von Crescendo gelang somit äusserst lebendig. Am Abend entführte das Gitarrenduo Giampaolo Radicati und Peo Alfonsi bereits am nächsten Konzert die Zuhörer aus dem hektischen Alltag in ein ganz eigenes Ton-Universum.

March-Anzeiger und Höfner Volkblatt / Tanja Holzer

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.05.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/PgF3WD