Floma forte setzt sich zusammen aus (v.l.) Michael Scholl, Florian Mächler, Marcel Oetiker und Patrick Watanabe. Bild zvg
Floma forte setzt sich zusammen aus (v.l.) Michael Scholl, Florian Mächler, Marcel Oetiker und Patrick Watanabe. Bild zvg

Musik

Floma forte verbessert die Stimmung in vielen Taktarten

Instrumentale, leicht verträgliche Popmusik auf Jazzbasis tönt nicht unbedingt nach Medizin. Im Fall von Floma forte bringt sie nebst dem an ein Medikament erinnernden Namen sicher gute Stimmung und einzigartige Unterhaltung.

Vor drei Jahren gründete Florian Mächler aus Wangen mit drei weiteren Musikern die Formation Floma forte. Was damals als Diplomprojekt an der Musikhochschule Luzern begann, findet nun eine Fortsetzung.

CD-Vorstellungam 30. Oktober

An zwei Konzerten – in Siebnen am 30. Oktober und in Rapperswil am 27. November – wird die neue CD vorgestellt. Mit von der Partie sind auf dem neuen Tonträger nebst den vier Stammmusikern vier Gäste. Sie haben neun Eigenkompositionen von Florian Mächler sowie einen traditionellen irischen Folk-Titel eingespielt. Eine Stunde Musik bietet das «natürliche Antidepressivum aus Mächlers Labor». Mit medizinischer Terminologie ist auf der CD festgehalten, dass Florian Mächler (Gitarre), Michael Scholl (E-Bass), Marcel Oetiker (Schwyzerörgeli) und Patrick Watanabe (Schlagzeug, Cajon) die Inhaltsstoffe sind. Als «Additive» dabei sind Dave Feusi (Saxofon), Michi Bösch (Geige), Sandro Friedrich (Flöte) und Matt Stämpfli (Trompete, Flügelhorn). Die meisten der Musiker sind über die Region hinaus mit verschiedenen Musikprojekten bekannt geworden.

Wiederholte Anwendung empfohlen

«Floma forte ist grundsätzlich instrumentale, leicht verträgliche Popmusik auf Jazzbasis. Zu den Hauptbestandteilen gehören jazzige Harmonien mit eingängigen Melodien und regelmässig ausgeschüttete Improvisationen. Rock und Folk in homöopathischer Dosierung runden das Präparat ab. Zudem enthält es Extrakte aus ungeraden Metren und Konzentrate aus diversen Rhythmen verschiedenster Herkunft.» Das ist dem Booklet der CD zu entnehmen. Florian Mächler verspricht viel Abwechslung und gehörgefällig gehaltene Themen, die sich zwischen fünf und acht Minuten lang entwickeln. Taktarten wie 7/8 und 5/4 sind eine persönliche Vorliebe von ihm. Entstanden ist «ein standardisiertes, natürliches Allheilmittel gegen unerwünschte Gemütsstimmungen wie Langeweile, Depressionen, Unwohlsein oder sexuelle Unlust». Es ist insbesondere für Geniesser instrumentalerMusik sowie Groove-Liebhaber leicht verträglich. Negative Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Ungeeignet sei Floma forte lediglich für Personen, die unter «musikalischer Kurzsichtigkeit leiden oder sich einzig von radiotauglichem Einheitsbrei ernähren», sagt Mächler.

Zweimal live zu hören

Live zu hören ist Floma Forte an zwei Konzerten zur CD-Präsentation. Das erste findet am Samstag, 30. Oktober, ab 22 Uhr in der «Kunstwerk-Bar» in Siebnen statt; das zweite am Samstag, 27. November, ab 20.30 Uhr in der «alten Fabrik» in Rapperswil. Damit alles mit rechten Dingen zuund hergeht, verspricht Mächler, dass sein Labor aus Tierschutzgründen auf Tests an Versuchstieren verzichtet. «Alle Präparate werden direkt am lebenden Menschen erprobt.» Offen sind die Musiker auch für weitere Konzertauftritte. «Den Lebensunterhalt verdiene ich aber weiterhin als Musikschullehrer in Freienbach », sagt Mächler.

Weitere Infos

mx3.ch/artist/flomaforte

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.10.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/Zs9ayD