Nach stundenlangem Üben erfolgte am Sonntagabend der grosse Auftritt der 40 Sängerinnen und Sänger bei den Gospeltagen Freienbach. Den Solopart beim ersten Lied übernahm Dino Bigi. Bild Hans Ueli Kühni
Nach stundenlangem Üben erfolgte am Sonntagabend der grosse Auftritt der 40 Sängerinnen und Sänger bei den Gospeltagen Freienbach. Den Solopart beim ersten Lied übernahm Dino Bigi. Bild Hans Ueli Kühni

Musik

Gospeltage: Experiment ist zweifellos gelungen

Über das ganze Wochenende hatten gegen 40 Frauen und Männer in Freienbach nur eines im Kopf: Gospelsongs einstudieren. Das Resultat wurde am Sonntagabend vor Publikum präsentiert.

Am Freitagabend trafen sich die gegen 40 Sängerinnen und Sänger, die sich zur Teilnahme an den Gospeltagen Freienbach angemeldet hatten, zur ersten Probe. Keine Frage, im frei zusammengewürfelten Chor waren ein paar geübte Stimmen dabei. Dennoch: «Ein Experiment ist es auch jetzt, beim elften Mal», meinte der Mitinitiator und Chorleiter Peter Bachmann. Denn als man sich am Freitag zum ersten Mal begegnete, waren die Talente noch verborgen. Ganz anders dann am Sonntagabend beim grossen Finale. Um es gleich vorwegzunehmen: Das Experiment ist gelungen.

Ganzes Wochenende hart geprobt

Vom Chorleiter war beim Abschlusskonzert zu hören, dass die Sängerinnen und Sänger das ganze Wochenende über hart geübt haben – und das bis zum Sonntagmittag. Am Abend war es dann so weit, der Auftritt vor grossem Publikum im Gemeinschaftszentrum Freienbach stand bevor. Der Saal füllte sich, das Licht ging aus, es wurde ruhig, die Mitwirkenden betraten unter Applaus die Bühne.

Gospelsongs vom Feinsten

Was dann folgte, war ein beeindruckendes Programm aus traditionellen und modernen Gospelsongs.Schon das erste Lied,«Angels Watching Over Me», bei dem Dino Bigi den Solopart übernahm, sorgte im Publikum für Gänsehaut. Auch ein reines A-cappella-Lied überzeugte im Anschluss. Weitere Solostimmen folgten etwa mit Claudia Kägi beim Lied «Heaven Belongs To You» oder mit Pia Bachmann und Edgar Nötzli. Was die Sängerinnen und Sänger nach kurzem Üben vortrugen, war einfach umwerfend. Sie sangen ihre Lieder ohne Patzer, sie strotzten vor Selbstsicherheit und übertrugen positive Stimmung auf das Publikum. Und genau das ist wohl das Ziel der Gospelmusik.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Hans Ueli Kühni)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

13.09.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/ZJbJiN