Die Harfenschüler spielten Lieder der verschiedensten Stilrichtungen. Bild Timon von Mentlen
Die Harfenschüler spielten Lieder der verschiedensten Stilrichtungen. Bild Timon von Mentlen

Musik

Himmlische Klänge ertönten in Pfäffikon

Schülerinnen und Schüler aus acht Kantonen und der Musikschule Freienbach gaben am Samstagabend ein Harfenkonzert. Die Aula der Schule Weid war sehr gut besucht. Vor und nach der Vorstellung konnten zudem die Harfen des Harfenbauers Salvi bestaunt werden.

Von Auszügen aus Verdis Oper «La Traviata» bis zu Kinder- und Popliedern war am Konzertabend alles vorhanden. Bei einigen Auftritten spielte das ganze Ensemble, bei anderen waren nur eine oder zwei Harfenschülerinnen am Zug. Die Jüngsten waren sieben Jahre alt, die Ältesten um die sechzehn. Eine der Harfenschülerinnen war die siebenjährige Kim Nauer aus Freienbach.Sie hatte während des Konzerts einen Soloauftritt. Den meisterte sie souverän,obwohl sie erst seit einem halben Jahr Harfe spielt. Ihr Trick ist regelmässiges Lernen: «Ich spiele jeden Tag mindestens zehn Minuten», erklärte sie.

Motivierte Kinder

Auch Alexandra Horat von der Musikschule Freienbach, die zusammen mit Rebekka Zweifel und Julia Steinhauser das Harfenensemble leitet, hatte die letzten Monate viel zu tun: «Das Üben mit den einzelnen Harfenschülerinnen und -schülern begann bereits im Oktober. Daneben nahmen auch das Umschreiben der einzelnen Stücke und die Planung der Räume viel Zeit in Anspruch.» Dennoch würden das Positive und die Freude überwiegen, meinte Horat: «Die Motivation der Kinder und der Gruppenzusammenhalt sind noch Monate später zu spüren.» Nach der Vorstellung begaben sich die meisten Zuhörer zum offerierten Apéro und zur Ausstellung des Harfenbauers Salvi. Gesprächsthemen hier waren natürlich vor allem die Musik und die Harfen. Bei einem waren sich die Gäste einig: «Die Harfe ist ein wunderschönes Instrument»

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Timon von Mentlen)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

01.02.2016

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schwyzkultur.ch/P1DLed