Diana am Schlager Openair.
Diana am Schlager Openair.

Musik

Hinter der Bühne mit Sängerin Diana

Ein Küsschen hier, ein Händedruck dort. Dann und wann ein kleines Anzeichen von Nervosität, ein Foto mit Fans und dabei immer ihr strahlendes Lächeln auf den Lippen. Kein Zweifel: Diana hat auch hinter der Bühne Starqualitäten.

«Ich war so nervös, ich habe kaum geschlafen», erzählt die Reichenburger Schlagersängerin Diana am Samstagvormittag in den Flumserbergen. Doch weder die Nervosität, noch der wenige Schlaf sieht man der rassigen Blondine an. Zum Plaudern bleibt aber vorerst keine Zeit, ihr Sound-Check steht gleich an. So kommt es, dass Diana bereits morgens um 9.45 Uhr das erste Mal seit 2008 wieder hier auf der Bühne steht und singt – allerdings vorerst nur für Tontechniker und nicht für Fans. Wobei auch unter ihnen ein Diana- Fan zu finden ist.

Bieler Fans angereist

Wenig später sitzt Diana mit dem Radio-Central-Moderator Dölf Grab, dessen Frau und Thomas Dierauer (Radio Central) im Restaurant. Man spricht über bisherige Auftritte der Schlagersängerin, ihre nächsten Pläne, mögliche Interviewtermine, und Dölf Grab klopft Witze, die die Gruppe zum Lachen bringen. Mit Iris und Daniel gesellen sich währenddessen auch die treuesten, aus dem Berner Seeland angereisten, Fans von Diana lange vor der Türöffnung an den Tisch. «Wir kennen uns seit elf Jahren. Sie besuchen fast jedes Konzert von mir», erklärt die Märchlerin. Dann aber muss Diana wieder los. Beim Schweizer Fernsehen will sie technische Abklärungen machen und später beim Chef-Organisator des Schlager- Open-Airs, Fredy Broder, ihre Festivalpässe abholen.

Nervosität steigt unaufhaltsam

Mittlerweile ist auch Dianas Schwester Tanja Staub-Landolt eingetroffen, um sie zu unterstützen. «Wenn jemand aus der Familie anwesend ist, beruhigt mich das», gesteht Diana, die nun so allmählich ihre Nervosität durchblicken lässt. Bis zu ihrem ersten Auftritt um 17.07 Uhr aber bleiben noch rund vier Stunden Zeit.

Allerdings steht um 13.15 Uhr ein Radio-Interview bei Dölf Grab an, und ab 15.15 Uhr wartet die Maskenbildnerin auf sie. Das heisst, am Ende bleiben Diana zwei Stunden Zeit, um im Restaurant zwischen vielen Besuchern einen Salatteller zu essen, zu Hause nachzufragen, ob es Mann und Tochter gut geht, ihre Garderobe aus dem Auto zu holen, weitere Fans zu begrüssen und für viele Erinnerungs-fotos zu lächeln.

Noch während der Maske kommt plötzlich Hektik auf, da ihr Auftritt vorverschoben worden sei. So steigt Diana schnell ins Dirndl und macht sich auf zur Bühne – wo die Hektik verfliegt, weil es nun doch bei der ursprünglichen Zeit bleibt. Eine letzte SMS nach Hause, ein Schluck Wasser, noch etwas bibbern, beten – dann heisst es für Diana ab auf die Bühne, wo sie die Zuschauer vom ersten Augenblick an für sich gewinnen kann.

Autogramme und Ausklingen

Nach ihren Auftritten folgt, was alle kennen. Autogramme hier und dort – sogar auf nacktem Unterarm –, weitere Erinnerungsfotos, umziehen und dann endlich das gemütliche Ausklingen auf dem Gelände, bevor sie um 23 Uhr den Nachhauseweg antritt.



March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

03.08.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/QycifR