Mehr Punkte beim Publikum als bei der Jury: Flora Makaya Yavwa mit «Candle in the Wind». Bild SRF
Mehr Punkte beim Publikum als bei der Jury: Flora Makaya Yavwa mit «Candle in the Wind». Bild SRF

Musik

Knapp am Final vorbei

Noch besteht die Chance, dass das grösste Schweizer Talent aus der Region Ausserschwyz kommt. Obschon die in Pfäffikon aufgewachsene Flora Makaya Yavwa am Sonntag den Einzug in den Final knapp verpasste.

Als letzte der acht Halbfinalisten trat am Sonntag Flora Makaya Yavwa in der Sendung «Die grössten Schweizer Talente» des Schweizer Fernsehens an. Mit viel Temperament trug sie inmitten eines Kerzenmeers Elton Johns Ballade «Candle in the Wind» vor. Das brachte ihr zwar viel Applaus vom Publikum, aber wenig Lob von der Jury ein. Roman Kilchsperger sagte: «Deine Version war mir zu inbrünstig, zu aggressiv. Das ändert aber nichts an deiner Ausstrahlung. Man kann nicht zuhören, ohne ergriffen zu sein.» Enttäuscht doppelte DJ BoBo nach: «Du hattest deine Nerven überhaupt nicht im Griff. Du hast uns angeschrien anstatt angesungen.» Christa Rigozzi sprach gar von einer falschen Liederwahl.

Publikum wählte Tänzer

Den Entscheid, wer in den Final kommt, fällte aber das Publikum. Es gab dem Boogie-Woogie-Tanzpaar Jan Denli und Yannyna Alvarez sowie den beiden Bewegungskünstlern Rauf Yassit und Oliver Malicdem die meisten Stimmen. In die Hoffnungsrunde schafften es der Seilspringer Nicolas Fischer und Flora Makaya Yavwa als einzige Sängerin. Nun war der Ball wieder bei der Jury. Zwei Stimmen für Nicolas und eine für Flora Makaya Yavwa: Das war das endgültige Aus für die Sängerin.

Viele positive Echos

«Gestern war mein Final», zog Flora Makaya Yavwa gestern Bilanz. Sie erhalte seit der Sendung viele positive Rückmeldungen und sei sehr zufrieden, unter den besten Vier des Abends gewesen zu sein, betont sie. Ihre musikalische Karriere geht auf jeden Fall weiter. Am 20. März bereits mit einer Kindermusical-Premiere im Zürcher Volkshaus. Gespannt darf man auf den Halbfinal vom nächsten Sonntag sein. Die 14-jährige Julia Maria Sakar alias Julia Star aus Bäch wird alles geben, um den Einzug in den Final zu schaffen. Bereits jetzt liegt sie in einer Publikumsumfrage von SF auf dem dritten Platz.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

08.03.2011

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www.schwyzkultur.ch/s43f5m