Sieben Personen aus den Reihen des Gospelchors Sweet-n-sour singen vom Donnerstag bis Sonntag im Art on Ice Chorale im Hallenstadion mit. Bild Archiv
Sieben Personen aus den Reihen des Gospelchors Sweet-n-sour singen vom Donnerstag bis Sonntag im Art on Ice Chorale im Hallenstadion mit. Bild Archiv

Musik

Mit den Stars auf der Bühne

Nervosität und Vorfreude steigen: Während den sechs Aufführungen von Art on Ice im Zürcher Hallenstadion sind sieben Sängerinnen und Sänger aus den Reihen des Freienbacher Pop- und Gospelchors Sweet-n-Sour mit auf der Bühne.

Seit Neujahr probt der Art on Ice Chorale jede Woche einmal und diese Woche täglich. Gestern standen alle Akteure zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne im Hallenstadion. Ab Donnerstag gilt es ernst. Sieben Ausserschwyzer haben mehrere Auftritte in den sechs aktuellen Arton-Ice-Aufführungen.

Diverse Einsätze

Sie singen im Eröffnungsmedley, während die Eiskunstläufer vorgestellt werden. Zweimal stehen sie im Backgroundchor der Mezzo-Sopranistin Katherine Jenkins im Einsatz. Diese gilt als Nummer 1 der Crossover-Klassik-Szene und sagt von sich, dass sie die klassische Musik auf eine andere Ebene bringen und etwas schaffen will, das es vor ihr noch nie gab. Es kommt für die Ausserschwyzer zudem zu zwei Auftritten als «Geräuschchor». Dabei erzeugt der Art on Ice Chorale die passenden Geräusche zu einem Film, der einen Tagesablauf eines Eiskunstläufers zeigt. «Eine extrem spannende Sache», sagt Ulrich Wolf. Der Dirigent des Pop- und Gospelchors Sweet-n-Sour ist für einmal ebenfalls als Sänger mit dabei.

Hedreich Nichols führt den Chor

Die zwei Märchler und fünf Höfner Stimmen sind eingebunden in den rund 30-köpfigen Art on Ice Chorale, der zum grössten Teil von den Glarner Inspirational Singers gebildet und von Hedreich Nichols geleitet wird. Nichols stammt aus Houston, Texas, und gilt als musikalische Leitung der Superlative. Hedreich Nichols arbeitet seit Jahren als Stimmbildnerin und Solistin mit Sweet-n-Sour zusammen und hatte den Chor deshalb um Unterstützung für dieses Projekt angefragt. Als weiteres Highlight ist zu vermerken, dass die Pop-Ikone Donna Summer für die Shows in Zürich zum ersten Mal überhaupt in die Schweiz kommt.

Garry Scott und Steve Sidwell

Gary Scott wird erstmals als musikalischer Leiter einen beeindruckenden Verband von Musikern und Sängern zusammenhalten. Steve Sidwell, der Arrangeur von Robbie Williams, zeichnet für die Chor-Arrangements verantwortlich. Engagiert sind auch Rhonda Dorsey und Coco Gfeller.

Herausforderung und Experiment

«Die Auftritte mit den Profisängern und dem Christoph Walter Orchestra – eines der Grössten im Unterhaltungsbereich – sind für mich Wahnsinnserlebnisse », sagt Ulrich Wolf. Er freut sich darauf, Neues kennenzulernen.

Jetzt schon Gänsehaut

Gefordert sind die Sängerinnen und Sänger im Chor zum einen durch die moderne Technik. Sie erfahren zum anderen auch, dass die hochprofessionellen Shows viel Flexibilität verlangen. «Es ist eine Riesenfreude für uns, die Bühne mit diesen absoluten Profis zu teilen und vor unglaublichen 10 000 Zuschauern zu singen. Ich bekomme schon jetzt Gänsehaut», sagt Ulrich Wolf.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.02.2011

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schwyzkultur.ch/YX2TQE