Das Publikum sass im Halbkreis rund um das Blockflötenorchester Soprabasso, hier geleitet von Josef Manser. Bild Lilo Etter
Das Publikum sass im Halbkreis rund um das Blockflötenorchester Soprabasso, hier geleitet von Josef Manser. Bild Lilo Etter

Musik

Mit feinen Klängen um die Welt

In seinem Konzert am Sonntagabend im Gemeindezentrum Freienbach nahm das Blockflötenorchester Soprabasso das Publikum mit auf eine musikalische Reise rund um die Erde in 80 Minuten. Die Zuhörer kamen in derartigen Scharen, dass viele zusätzliche Stühle aufgestellt werden mussten.

Gleich in der Nachbarschaft, mit dem «Zürcher Sechseläuten Marsch», startete die Reise des Blockflötenorchesters Soprabasso. Als Reiseleiterin führte Rosmarie Frey durch das abwechslungsreiche Programm.

Zwei Dirigenten

Den ersten Teil dirigierte Susanne Sägesser, den zweiten Josef Manser, die auch beide einzelne Werke für das Orchester arrangiert hatten. Mit einer kunstvoll vielschichtigen «Jugoslawischen Tanzsuite» von Eberhard Werdin präsentierte sich der Balkan. In den Orient führte das musikalische Märchen «Auf einem persischen Markt» des englischen Komponisten Albert W. Ketelbey, arrangiert von Susanne Sägesser, mit melodiös dargestellten Geschichten wie «Die Schlangenbeschwörer».

Von Japan nach Madagaskar

Nach der Pause dirigierte Josef Manser zwei von ihm arrangierte Stücke, den japanischenTraditional «Tausend Kraniche» sowie das berühmteste Lied aus Australien «Walzing Mathilda ». Melancholisch erklang, unterlegt mit langsam schlagendem Rhythmus von Schlagzeuger Philippe Dudler, «Argentinische Suite». In den USA wurde schwungvoll San Francisco mit «Chinatown» von Jean Schwartzl und St. Louis mit «St. Louis Tickle» von Theron Catlen Bennett besucht. Beim Stück von Amerikas Ureinwohnern «The River» durfte auch das Publikum auf Kommando des Dirigenten kraftvoll «Hu» singen und machte begeistert mit.

Afrika zum Schluss

Das letzte Ziel des Blockflötenorchesters Soprabasso galt Afrika mit dem Traditional «O! Dralako» aus Madagaskar, in dem effektvoll Vogelstimmen eingeflochten waren. Die viel beklatschte Reise endete im heimatlichen Appenzell mit «z Innerrhode». In der Zugabe gabs eine Zusatzschleife ins Welschland mit «Lyoba» (Le Ranz des Vaches) und ins Tessin mit «Bionda, bella bionda».

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

28.05.2013

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schwyzkultur.ch/rNNufg