Kinderkonzert der Harmonie Freienbach: Die grosse Trommel geht zu Boden und wird mit einem rechten Gutsch Wasser wiederbelebt von Fredy Kümin (links) und Ruedi Burkhalter. Bild Lilo Etter
Kinderkonzert der Harmonie Freienbach: Die grosse Trommel geht zu Boden und wird mit einem rechten Gutsch Wasser wiederbelebt von Fredy Kümin (links) und Ruedi Burkhalter. Bild Lilo Etter

Musik

Nur Gewinner an der «Olympiade der Musikinstrumente»

Zum zweiten Mal nach 2006 massen sich an der « Olympiade der Musikinstrumente» am Kinderkonzert der Harmonie Freienbach am Samstagnachmittag verschiedene Instrumente im fröhlichen Wettstreit. Dabei gab es nur Gewinner.

Bunt und sportlich war die Truppe, die in der Turnhalle Schwerzi mit ihren Musikinstrumenten winkend durch die Zuschauerreihen auf ihre Plätze für das Konzert rannte. Denn Sportdress statt Uniform war angesagt. Da sah man Taucherbrille mit Schnorchel ebenso wie T-Shirt, Flip-Flops und auch Dirigent Valentin Vogt leitete seine musikalische Mannschaft souverän in Radlerdress und Turnschuhen. Eröffnet von feierlichen Fanfarenklängen wurde im Wettstreit der Musikinstrumente gekämpft um den tiefsten Ton, den die Tuba erreichte; den höchsten Ton, der sich dem Piccolo entlocken liess und den leisesten Ton, den ganz sachte die Flöte spielte. Die Sieger und Siegerinnen wurden auf dem Treppchen mit einer Medaille, die man später sogar essen konnte, geehrt. Überreicht wurde sie jeweils von Ruedi Burkhalter, Präsident der Harmonie Freienbach und einnehmender Moderator des Konzerts.

Ein Dirigent «dirigentet»

In einem weiteren Wettstreit reihte die Harmonie Freienbach in kurzer Folge nur wenige Takte einer Melodie aneinander und das grosse und kleine Publikum sollte mitzählen, wie viele Melodien zu hören waren. Es waren 30 Titel, die nächste geratene Zahl war 26. Dies, wenn man die Nennung von quasi Insider Willy Honegger, Leiter der Musikschule Freienbach, nicht wertete, der auf 29 Stücke kam. Nach einer kleinen Fechteinlage mit dem Dirigentenstab von Valentin Vogt und Ruedi Burkhalter fragte Valentin Vogt die kleinen Zuhörer, was ein Dirigent wohl mache. «Dirigenten » meinte ein Kind spontan und zum Amüsement der Erwachsenen. Und dafür brauche er ein Orchester und Musik, sonst töne es ja nicht, ergänzte Valentin Vogt, der sich an diesem fröhlichen Konzert zusammen mit seinen Musikern sichtlich wohl fühlte. Anschliessend gab es vor der Halle einen Apéro und wer wollte, konnte sich noch die einzelnen Instrumente näher ansehen, um eines davon vielleicht bald einmal selbst zu spielen.

March-Anzeiger und Höfner Volksblatt

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

25.06.2012

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schwyzkultur.ch/WA4XZw