Die Kinder schauten gespannt zu, wie Ursli und Giaschper musizierten und konnten sich im Anschluss gleich einmal als Nachwuchsmusikanten versuchen. Bild Gabi Corvi
Die Kinder schauten gespannt zu, wie Ursli und Giaschper musizierten und konnten sich im Anschluss gleich einmal als Nachwuchsmusikanten versuchen. Bild Gabi Corvi

Musik

Ursli steckte Kinder mit seiner Begeisterung für Instrumente an

Die Harmonie Freienbach lud am Samstag zum beliebten Kinderkonzert. Die Musikanten nahmen die Kinder mit auf eine Reise ins Engadin, wo die Lausbuben Giaschper und Ursli für gehörige Turbulenzen sorgten.

«Miteinander Musik machen, ist einfach toll», so die Botschaft der Harmonie Freienbach an die grosse Kinderschar, welche sich in der Schwerziturnhalle in Freienbach versammelt hatte. Bis aber Ursli und Giaschper gemeinsam in die Klarinetten bliesen, waren klangvolle Abenteuer zu überstehen. Zuweilen blieben den jungen Zuhörern die Münder offen, so spannend ging es zu und her.


Platz nehmen zwischen Waldhörnern und Trompeten


Die Harmonie Freienbach hatte sich fürs Kinderkonzert in eine grosse Engadiner Schulklasse verwandelt. Vorne Stand «Lehrer» Valentin Vogt, der die quirlige Schar mit seinem Taktstock in Zaum hielt. Alle hatten in der Schülerkapelle ihre Instrumente gefasst und spielten die schönsten Melodien. Das «gluschtete» auch die kleinen Gäste. So durften die Buben und Mädchen Platz nehmen in Mitten der Musikantenschar und «ohrnah» den Rhythmen lauschen.


Ursli in Gefahr


Weiteren Zuwachs erwartete Lehrer Vogt mit Ursli und Giaschper. Letzterer wollte sich aber die Klarinette sichern und liess den Ursli zu spät zur Schule kommen. Diesem blieb nur der Triangel. Abenteuerlustig wagte sich daraufhin Triangel-Ursli in die Höh’, um Grossvaters Klarinette in der Alphütte zu holen. Lausbub Giaschper versuchte mit sabotierter Brücke, einer Lawine und der auftanzenden Hexenschar Ursli von seinem Plan abzubringen. Aber, weit gefehlt. Der tapfere Bub trotzte allen Gefahren und brachte am Ende seine Klarinette auf Skiern sicher ins Tal. Nun stand dem gemeinsamen Musizieren – und erst noch mit den Wunschinstrumenten – nichts mehr im Wege! Nach den Schlusstönen konnten auch die angehenden Nachwuchsmusikanten Querflöte und Co. selber in die kleinen Finger nehmen und schon mal zwischen Muffins und Sirup für den grossen Auftritt üben.


Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Gabi Corvi

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

26.03.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/bnXJNu