Bernhard Isenring hatte Chor und Orchester bestens aufeinander abgestimmt. Bild Louis Hensler
Bernhard Isenring hatte Chor und Orchester bestens aufeinander abgestimmt. Bild Louis Hensler

Musik

Variantenreiches Konzert geboten

Geistlicher und weltlicher Chorgesang, von vier Saxofonen begleitet und ausgezeichnet dargeboten, dazu als Höhepunkt zwei bekannte Werke vonVerdi: Das war das Konzert desVokalensembles 80. Vor vollem Haus wurden zwei Zugaben verlangt. Die Mischung kam beim Publikum bestens an.

Zuerst sorgte am Samstagabend ein unabsichtlich ausgelöster Alarm im Gemeinschaftszentrum Freienbach für eher unangenehme Musik. Das Problem konnte aber kurz vor dem geplanten Konzertbeginn gelöst werden. Die rund 30 Sängerinnen und Sänger desVokalensemble 80 unter der Leitung von Bernhard Isenring wurden an diesem Abend durch die vier Saxofonisten Urs Oettli, Ueli Angstmann, Urs Schoch und Heinrich Baumgartner, kurz Quadrosax genannt, begleitet. Schon im ersten Teil, dem geistlichen, zeigte sich die spannende Harmonie zwischen Saxofon und Gesang. Die Leadstimme des Sopransaxofons verstand sich bestens mit der Ausgeglichenheit der Stimmen der Chormitglieder.

Geistlich und weltlich

Zum Abschluss des geistlichen Konzertteils mit Werken unter anderem von Bach und Händel erklang das bekannte «Halleluja» aus dem Oratorium «The Messias». Das gleiche Stück bildete dann eine der zwei Zugaben, die vom Publikum erklatscht wurden. Vier Volkslieder eröffneten den weltlichen Teil.Auch in diesem Genre zeigte sich der Chor sehr sattelfest. Bevor man sich dann zwei Werken von Franz Schubert widmete, zeigte Quadrosax, dass sie auch viel Drive und Swing in ihrem Repertoire haben. Der «Preacher» konnte das ganz klar bestätigen.

Italienische Herausforderung

Richtig schwierig wurde es dann mit dem Werk «Insalata Italiana» von Richard Genée. Eine italienisch gesangliche Herausforderung, welche tadellos gemeistert wurde. Erwähnenswert sind die drei Solisten Rosmarie Kälin-Mortensen, Ruedi Sutter und Fabian Bucher. Zum Abschluss brillierten der Chor und natürlich auch die vier Musiker mit zwei Werken von Giuseppe Verdi. «Va pensiero» aus der Oper «Nabucco» und «O Signore, dal tetto natio» aus «I Lombardi alle prima crociata ». Mit der zweiten Zugabe,George Gershwins «Somebody Loves me», wurde das Konzert abgeschlossen.

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kontakt

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.11.2014

Webcode

www.schwyzkultur.ch/vNu4kQ